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Holger Artus

15. Juni 2016
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Schrott von ver.di im Netz

Ein Randthema, dass weder groß interessiert noch eine Rolle spielt. Zum wiederholten Mal ändert ver.di seine Web-Strategie, diesmal eine vernünftige Entwicklung. Es geht um die Fähigkeit, auf den mobilen Geräten erkennbar zu sein. Der letzte Redesign war Schrott, jetzt sind die Seiten vernünftig auf den kleinen Geräten zu erkennen. Ein Fortschritt. Hurra, auch wenn man es schon zum letzten Redesign hätte liefern müssen. Ich habe heute keine Ahnung, wer die Entwickler sind und im Zweifel ist Kritik nicht angebracht. Ich frage mich dennoch, warum nicht schon längst das Thema erledigt wurde. Schlechtleistung und vermutlich wieder Geld verbrannt. Weiterlesen →

8. Mai 2016
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Anpassung

Seit gut 20 Jahren beschäftigte ich mich mit Fragen der Formierung von Interessenvertretungen in größeren Medienunternehmen auf nationaler und internationaler Ebene. Irgendwann 2007 endete das, da ich ehrenamtlicher Funktionär in ver.di im Fachbereich Medien auch auf Bundesebene wurde. Damit endete in Tagen das andere Geschäft und alle zu dem Zeitpunkt angeschobenen internationalen und nationalen Prozesse sehr schnell. Die Dynamik, die Dinge weiter zu treiben, war und ist in diesen Strukturen nicht möglich. Sicher hat das etwas mit den handelnden Personen zu tun, die kontrollieren und verhindern wollen. Tempo, dass stößt sich mit der hauptamtlichen Struktur. Dies ist nach meiner Haltung grundsätzliches Versagen, da diese Strukturen machtpolitisch ausgerichtet sind und in sich nicht demokratisch. Die Phrase aus diesen Reihen, „Wir sind die Gewerkschaft“, ist deren Schlachtruf, um sich der Verantwortung zu entziehen.

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21. April 2016
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Die Unternehmensstrategie der Funke Mediengruppe

Strategie_Unsicherheit_Szenarien-628x339Das Printgeschäft, also Regionalzeitungen und Zeitschriften, ist unverändert das Kern- geschäft des Konzerns. So erwirtschaften die Zeitschriftentitel von Funke einen Jahres- ergebnis von 49,6 Mio. €. Die Zeitungsgruppe Thüringen mit 8,6 Mio. € und das BZV Medienhaus mit 12,8 Mio. € Ergebnis sind zurzeit (2014) die gewinnbringenden Medienstandorte. NRW, Berlin und Hamburg dürften weiter restrukturiert bzw. reorganisiert werden. So gibt es in Berlin Kooperations- gespräche zwischen Funke, Holtzbrinck und DuMont. Mittel- und langfristiges Ziel ist es, durch weitere Zukäufe Funktionen zu bündeln und durch die Größe der Mediengruppe Synergien heben zu können. Weiterlesen →

12. April 2016
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Wir viel arbeitet verdient Respekt und Anerkennung

Der Betriebsrat möchte eine Regelung zur Arbeitszeit, Schichtplanung und freie Tag-Verwaltung in der Redaktion. Es geht um Freizeitgewinn und Erholung, die so eine Vereinbarung mit sich bringen soll.  Aber auch mit Blick auf die digitale Transformation/ agilge Redaktion ist uns klar: Es geht mehr Arbeitsleistung, um mehr Anwesenheit und Springer-Tätigkeiten, die Arbeitsorganisation wird sich nicht verbessern. Zwar ist die Frühschicht um 6 Uhr vom Tisch, da eine Fremdfirma die Online-Belieferung morgens übernehmen soll, aber wenn man gleichberechtigt Print und Online bedienen will, dann heißt es einfach, dass es zwei Geschichten zu schreiben gilt, einmal für Print auf Zeile, einmal für Online für das schnelle lesen und die Reichweite.

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4. April 2016
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Psychische Belastungen ernst nehmen – Wir können etwas tun!

Psychische Belastungen spielen unter den Erkrankungen in Unternehmen eine immer größere Rolle ein, sie sind nach Rückenerkrankungen der zweithäufigste Erkrankungsgrund. Glaubt man den Gesundheitsreport 2015 der Techniker Krankenkasse, dann stellten die Fehlzeiten 2014 unter der Diagnose „psychische Störungen“ bei Berufstätigen (ihren Mitglieder) „den höchsten Stand seit Beginn der Auswertungen“  dar. Nach Statistik der TK sind die Fehlzeiten bei psychischen Erkrankungen in den letzten neun Jahren um fast 100 Prozent gestiegen.  Die Ausfalltage durch diese Erkrankung nehmen einen längeren Zeitraum als andere Erkrankungen ein. Bei Männern waren es 2014 durchschnittlich 45 Tage, bei Frauen 41 Tage. 

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13. März 2016
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Fast vergessene Gattungserfahrungen

Plötzlich hat mich die alte Welt der innergewerkschaftlichen Strukturen wieder eingeholt. Sie wollen, dass man sich ihnen unterwirft, nein, sie wollen mir sagen, was richtig ist. Eine Planung und Kommunikation unter Gleichen fällt ihnen schwer. Haben sie einen Stempel „Hauptamtlich“ sind sie fasst so was wie die Hauptabteilung Wahrheit.

Genau erinnere ich mich der Rituale und Spannungen in der ver.di-Bundesfachgruppe Verlage, Druck und Papier bis 2011. Allein diesen Schwachsinn, nicht Teil, sondern beherrschter Teil als  Ehrenamtlicher zu sein, ging mir auf die Nerven. Erfahrung zählt nur, wenn man einer von ihnen ist oder ihrer Meinung. Aber einfach so kompetent und unabhängig? Weiterlesen →

7. März 2016
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Solidarität mit den Beschäftigten der Bergedorfer Zeitung

Wir wünschen euch viel Kraft, um mit eurem  Streik den notwendigen Druck für eure Zukunftssicherung aufzubauen. Es ist eine große Herausforderung, der ihr euch stellt. ABER wer mit gebeugtem Rücken erdulden will, was das Unternehmen für euch entschieden hat, der gibt sich selber auf. Rahmenbedingungen in den Printmedien sind alles andere als einfach für Arbeitnehmer/innen. Die Angebots(preise) sollen über reduzierte Arbeitskosten gehalten werden, die Arbeitnehmer/innen sollen nicht nur für weniger Einkommen arbeiten, so sollen mehr fertigen bzw. ihre Produktivität soll gesteigert werden. Sei es durch den Einsatz von Technik oder eben der Verteilung von mehr Arbeit auf weniger Personen, ob in der Medien- oder Contentproduktion. Weiterlesen →

26. Februar 2016
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Umbau im Berliner Verlag und Neuorganisation der IT

Ein Text für ein KBR Info des Berliner Verlages 2015/2016.Es sollte die Tiefe der Veränderungen in verschiedenene Bereichen darstellen. Ich habe die IT genommen, in den anderen Bereichen gab es zu viele Sichtweisen, um den Prozess für die Arbeitnehmer/innen beschreiben zu können.

Wir wollen euch regelmäßig über das Thema des Umbaus der Reaktionen und der geplanten Kooperation in den Verlagsbereichen in Berlin informieren. Unser Gegenstand sind die Folgen für die Arbeitnehmer/innen, deren Tätigkeiten und Beschäftigung. Heute eine Info zu den möglichen Folgen des Umbaus in der IT der DuMont Mediengruppe und für  die Kolleginnen und Kollegen  der DuMont Systems Berlin, unserer IT, aber auch für alle Anwender in der Mediengruppe Berliner Verlag.

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18. Februar 2016
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Die Redaktion soll optimiert, die Prozesse verschlankt werden

Eine Unternehmensberatung soll das Problem der knappen personellen Ressource bei der Umsetzung der digitalen Transformation in der MOPO lösen. Durch Optimierung und Effizienz. Ebener Stolz soll den Ist-Stand des Leistungsspektrums und die Prozesse dokumentieren. Daraus soll eine Zielorganisation für die Redaktion erarbeitet und Vorschläge unterbreitet werden, wie man die Umsetzung angehen könnte bzw. schmackhaft macht (Change Management). Das Unternehmen fasst dies so zusammen: „Zielsetzung ist, mit einer skalierbaren konvergenten Redaktion crossmedial und effizient Produkte zu erstellen, die Kundenbedürfnisse befriedigen”. Im Ergebnis soll die Arbeitsorganisation der Redaktion geändert werden. Die Umsetzung soll nach dem 22. Juni beginnen. Weiterlesen →

18. Januar 2016
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Bewegung am Berliner Zeitungsmarkt

Natürlich bewegt mich auch die Frage, wie es weitergeht am Zeitungsmarkt mit der Beschäftigung. Gerne greifen Unternehmer zu einem „schwarz-weiß“ Bild, wenn sie erst einmal getroffene negative Entscheidungen haben mit Auswirkung auf Beschäftigte erklären. Die jüngste vergangene Geschichte kann dabei sichtbar machen, wie etwas begründet wird, aber dann doch nicht funktioniert. Habe einem einem Info zu den möglichen Optionen am Berliner Zeitungsmarkt mitgewirkt. Hier der Wortlaut als Co-Autor. Weiterlesen →

13. Januar 2016
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Sachstand Digital Transformation 14. Januar 2016

Hier die Betriebsrats-Informationen aus der Periode 2016 bis 2018. Der Sanierungskurs von DuMont mit der “Perspektive Wachstum” 2014 war gescheitert, ab 2016 kommt es wieder zu einem neuen Sanierungsprozess, beginnend in Berlin. Im Sommer 2016 erfolgt die Ausrichtung auch für die MOPO. Heute, im September 2019, zeichnet sich das ganze Desaster im schrittweisen  Verkauf des Zeitungsbereichs von DuMont sichtbar. Die Auseinandersetzung zum den Stellenabbau 2017 führt dazu, dass der gesamten Personalabbau durchkreuzt wird, was die Ziele des Unternehmens betrifft.

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21. November 2015
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Neuvermessung

Zwischen den großen Zeitungsgruppen, die sich heute alle als Mediengruppe verstehen, findet m.E. eine Neuvermessung der (Geschäfts)Beziehungen statt. Sei es die gemeinsame Anzeigenfirma von Axel Springer und Funke Mediengruppe, Media Impact oder Sales Impact, geplant, im Vertriebsbereich. Auch die Gespräche in Berlin über eine größere Verlagskooperationen von Funke, DuMont und Holtzbrinck/Tagesspiegel sind oder waren ein Zeichen in diese Richtung. In den Verhandlungen um die Herausbildung einen starken und gemeinsamen Anzeigenkombi im überregionalen Geschäfts, die Übernahme der OMS durch Ströer, deren Kauf von Interactiv Media – dies findet unter Beteiligung statt oder ist nur unter Einbindung der großen Mediengruppen denkbar. Weiterlesen →

25. Oktober 2015
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Kuba besuchen – im Oktober 2015

Im Oktober 2015 fuhren wir für zwei Wochen nach Kuba, von Havanna mit dem Taxi quer durchs Land nach Santiago de Cuba und nach Holguim. Ein mitreißendes Land, dass aber auch zum Widerspruch (im Wort) herausfordert. Wie fasziniert fand ich es, dass es auch in der letzten Ecke Strom gab, kein Müll sich stapelte oder überhaupt. Keine Elend lag am Straßenrand oder kloppte sich – bis auf einen Taxifahrer – um die Touristen, dass erste Recht zu betteln. Aber ein armes Land, das seit 1962 unter der Blockade des US-Imperialismus leidet und seit den 1990er Jahre unter den Zusammenbruch der sozialistischen Staaten. So gibt es kein ernsthaftes Bahnnetz, es fehlt an Geld und Ersatzteilen. Es scheint so zu sein, dass sich die Kubaner das Land sind, wo man sich alles repariert, wenigstens den Versuch. Ich habe sehr stolze Kubanerinnen und Kubaner gesehen. Weiterlesen →

6. Oktober 2015
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Mein erstes Flugblatt

Heute sehe ich mich kaum noch in der Lage, einen Überblick über die von mir verfassten Flugblätter und Texte noch zu haben. Das umfasst die veröffentlichten wie die noch nicht erschienenden. Diese Entwürfe werde von mir aber früher später immer verwurschtelt. Denke ich an die Texte, die ich noch schreiben möchte, so habe ich auf lange Zeit noch etwas zu tun. Kritisch ist immer der Aufwand, den man für die Recherche aufbringen muss. Vor kurzem suchte ich mein erstes Flugblatt aus 1972, das gedruckt wurde, aber nie verteilt worden ist. Lange habe ich auf der Rückseite in der Schule meine Notizen gemacht. Bisher habe ich es leider nicht gefunden.
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27. September 2015
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Wer hat nun Recht?

Hier die Betriebsrats-Informationen aus der Periode 2016 bis 2018. Der Sanierungskurs von DuMont mit der “Perspektive Wachstum” 2014 war gescheitert, ab 2016 kommt es wieder zu einem neuen Sanierungsprozess, beginnend in Berlin. Im Sommer 2016 erfolgt die Ausrichtung auch für die MOPO. Heute, im September 2019, zeichnet sich das ganze Desaster im schrittweisen  Verkauf des Zeitungsbereichs von DuMont sichtbar. Die Auseinandersetzung zum den Stellenabbau 2017 führt dazu, dass der gesamten Personalabbau durchkreuzt wird, was die Ziele des Unternehmens betrifft.

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8. September 2015
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Geschäftsleitung plant Personalabbau in der Redaktion, aber auch im Verlag

Die Geschäftsleitung plant Kündigungen in der Redaktion, aber auch im Verlagsbereich. Im Ergebnis der digitalen Transformation werden noch zwischen 10 bis 15 Prozent der Redaktion die Printausgabe betreuen, 85 bis 90 Prozent sollen in der digitalen Redaktion arbeiten. Der MOPO-Betriebsrat: Mit uns werden keine Kündigungen gehen, wer die digitale Transformation so plant wie jetzt, der muss mit heftigem Widerstand rechnen. Wir treten für die Zukunft der MOPO ein. Die Stimmung im Haus ist zum Schneiden, wer jetzt wieder Abbau und Mehrbelastungen kommt, kann uns in die Krise führen.

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4. September 2015
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Was hältst du vom Whistleblowing?

Wie ich auch immer dazu gekommen bin, dass ver.di-Mitgliedermagazin „Druck und Papier“ wollte von mir einen Kommentar zum Thema „Whistlebowler“. Eher nichr mein Thema, weil ich es fachlich nicht verfolge, aber natürlich habe ich eine „Bauch-Meinung“: Ich mich, dass es so etwas woe WikiLeaks oder Eduard Snowden gibt. Wir alle können uns glücklich schätzen, dass es WhistleblowerInnen gibt. Es ist gut, dass es Menschen gibt, die Dokumente veröffentlichen, damit Ereignisse vervollständigt werden und das Perversionen von Regierungsstrategie in der Kriegsplanung oder Bespitzelungen öfentlich werden. Der Rechercheverbund von Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR bereichert unsere Demokratie und lebt mit Sicherheit von Whistleblower/in. Weiterlesen →

2. September 2015
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Was vor einem Jahr begann! (vom 2. bis 26. September 2014)

Im September 2014 erschien ein Betriebsrats-Info in der MOPO, in dem wir über einen Stellenabbau in Verlag und Redaktion informiert hatten. Die Auseinandersetzung über die Maßnahmen zog sich bis in den März 2016. Am 1. September 2014 hatte sich der Verwaltungsrat der Presse Medienhaus Berlin – der obersten Gesellschaft der MDS-Beteiligungen in Berlin und Hamburg – mit dem Sparkonzept für die MOPO beschäftigt. Die „taz“ schrieb später in ihrer Bundesausgabe, dass es auch um den Abbau von „Low Performern“ ginge und dass man Beschäftigte abbauen wolle, um sie durch Berufseinsteiger mit einem niedrigeren Gehalt ersetzen zu können. Um für die Kündigung und den zu erwartenden Rechtsstreit gewappnet zu sein, wollte man auf Nummer sicher gehen: Die GL hatte Rechtsanwalt Manuel Braun angeheuert und einen exakten Vorgehensplan abgesprochen.

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1. September 2015
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Was vor einem Jahr begann!

Im September 2014 erschien ein Betriebsrats-Info in der MOPO, in dem wir darüber einen Stellenabbau in Verlag und Redaktion informiert hatten. Die Auseinandersetzung über die Maßnahmen zog sich bis in den März 2016. Am 1. September 2014 hatte sich der Verwaltungsrat der Presse Medienhaus Berlin – der obersten Gesellschaft der MDS-Beteiligungen in Berlin und Hamburg – mit dem Sparkonzept für die MOPO beschäftigt. Die taz schrieb später in ihrer Bundesausgabe, dass es auch um den Abbau von „Low Performer“  ginge und dass man Beschäftigte abbauen wolle, um sie durch Berufseinsteiger mit einem niedrigeren Gehalt ersetzen zu können. Um für die Kündigung und den zu erwartenden Rechtsstreit gewappnet zu sein, wollte man auf Nummer sicher gehen: Die GL hatte einen externer Rechtsanwalt  angeheuert und einen exakten Vorgehensplan abgesprochen. Weiterlesen →

27. August 2015
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MOPO-Betriebsrat zur digitalen Transformation

Hier die Betriebsrats-Informationen aus der Periode 2016 bis 2018. Der Sanierungskurs von DuMont mit der “Perspektive Wachstum” 2014 war gescheitert, ab 2016 kommt es wieder zu einem neuen Sanierungsprozess, beginnend in Berlin. Im Sommer 2016 erfolgt die Ausrichtung auch für die MOPO. Heute, im September 2019, zeichnet sich das ganze Desaster im schrittweisen  Verkauf des Zeitungsbereichs von DuMont sichtbar. Die Auseinandersetzung zum den Stellenabbau 2017 führt dazu, dass der gesamten Personalabbau durchkreuzt wird, was die Ziele des Unternehmens betrifft.

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