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Holger Artus

6. April 2020
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Entwicklungen in den regionalen Zeitungsverlagen nach Corona

Mit der Corona-Pandemie und den politischen Maßnahmen dazu ändert sich auch die Lage der Zeitungen grundlegend. In allen drei Märkten, auf denen die Verlage ihre Umsätze erzielen, besteht erheblicher Druck. Auflagen, aber insbesondere der Anzeigenmarkt bricht aktuell ein. Alle bisherigen Businesspläne in den Mediengruppen erledigen sich, sowohl die laufenden und mittelfristige Planungen. Die Ergebniserwartungen der großen regionalen Zeitungsgruppen gingen 2018 alle von einer Verbesserung der Lage in 2021/2022 aus. In den absehbar kommenden Wochen werden Sparprogramme aufgelegt werden. Der wird Personalabbau durch Umfangsreduzierungen oder Reorganisation von Ausgaben werden Maßnahmen sein, die Verlagsbereiche optimiert u.a.m. Es wird nicht beim Instrument der Kurzarbeit alleine bleiben. So sehr man sich in den Verlagen mit der aktuellen Lage beschäftigen dürfte, gibt es auch längst Planungen für die Zeit, wenn der Zeitungskauf wieder anzieht und wie sich der Medienkonsum dauerhaft verändern wird.

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5. April 2020
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Ein zeitlicher Überblick über die MOPO-Geschichte vom 1949 – 2019/2020

Die einzelnen Perioden der MOPO unter den verschiedenen Gesellschaftern habe ich jeweils extra beschrieben. Dazu habe ich vorab einige Zeilen geschrieben, sehr subjektiv. Eine Einordnung in die unterschiedlichen Rahmenbedingungen beim Erscheinens und des Druck der Zeitung habe ich dabei nicht aufgearbeitet. Seit den 1990er Jahren könnte ich das für beide Marktteilnehmer, den Unternehmern und Beschäftigen zusammenfassend beschreiben. Dies aber in den Kontext zur MOPO-Geschichte zu schreiben, wäre leicht überzogen. Sie war eine sehr kleine Zeitung und man sollte es nicht übertreiben. In den detaillierten jährlichen Rückblicken des Betriebsrats seit Anfang 2000 hatte ich mich daran versucht. Da hatte es seinen Platz und für mich soll es da bleiben. Anderweitig habe ich auch immer wieder die Entwicklung in der MOPO, im Zeitungsmarkt und der Gewerkschaftsbewegung im Bereich der Printmedien beschrieben.

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4. April 2020
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MOPO-Geschichte 1949-1980 unter der SPD

Bei diesem Rückblick habe ich selber keine beruflichen Bezüge, so dass ich auf das angewiesen war, was andere geschrieben haben oder ich aus Erzählungen mir notiert hatte. Wenn es am Ende eine zeitlicher Überblick geworden ist, so wird gerade an diesem Abschnitt sichtbar, dass diese Form des Überblicks inhaltlich wenig bis nichts aussagt. Es bedarf schon einer Einordnung in die Zeit und deren Kritik, wie sie sich in dem Unternehmen zeigte. So leicht es mir fällt, die SPD zu kritisieren, so fällt es gleichzeitig unsagbar schwer. Es bleibt empörend, das Redakteure wie Andreas Conradi als CvD und Werne Irle, Lokalchef, 1973 wegen ihrer politischen Meinung, die nicht dem Hamburger Innensenator entsprach, gekündigt wurden.

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1. April 2020
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MOPO-Auflage von 1949 bis 2019

Zum 31.12.1949 verbuchte die MOPO für das IV. Quartal eine durchschnittliche Auflage von 21.455 Exemplaren. Die MOPO meldete 70 Jahre später, für das IV/2019 eine verkaufte Auflage von 44.748 (Mo-Fr) bei der IVW. Die Abo-Auflage lag bei 2.915, der Einzelverkauf bei 28.038 Exemplaren. Der „Sonstige Verkauf“ wurde mit 13.715 Exemplaren angegeben. Hier sind 12.120 ePaper Exemplare, also keine gedruckte Auflage, die aber in die „verkauften“ Exemplare einfließen.

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24. März 2020
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MOPO-Geschichte 1980-1986 unter Greif

Zum 65. Geburtstag der MOPO hatte ich auf umständlichen Wegen mit Eduard Greif in Zürich Kontakt aufnehmen können und später auch telefoniert. Ihm gehörte zusammen mit seinem Bruder Christian die MOPO von 1980 bis 1986. Ich kannte ihn noch aus meiner Beschäftigung in der Buchhaltung der MOPO 1985/1986. Er konnte sich an mich nicht erinnern, aber meinte, das ich der erste seit damals war, der mit ihm aus dem Unternehmen über die MOPO-Zeit seit 1986 wieder gesprochen hätte. Damals habe ich das Gespräch in einer Info zusammengefasst und im Unternehmen in einem Betriebsratsinfo verbraten. Aus seiner Sicht fühlte er sich von allen betrogen.

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23. März 2020
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MOPO-Geschichte 1986-1999 unter Gruner+Jahr

Ich erinnere mich der Tage des Kaufs der MOPO durch G+J. Wochen vorher unter Eduard Greif wuchs der Überziehungskredit bei der BfG. Ursprünglich war er durch abgetretene Forderungen gesichert. Meistens war die Forderungen zwischen 3 – 4 Mio. DM, der Kredit immer weit darüber. Kurz vor Monatsende achteten wir immer darauf, das Ausgangszahlungen ausblieben, damit es keine Risiken bei der Einlösung unserer Gehaltsschecks gab. Plötzlich durften wir um ein vielfaches über Wochen überziehen. Am Ende war das BfG-Konto bei – 23 Mio. DM. Am Tag des Kaufs der MOPO durch G+J erfolgte dessen Ausgleich und ich buchte einen gleichlaufendem Zahlungseingang gegen die Bankverbindlichkeiten.

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15. März 2020
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MOPO-Geschichte 2000-2006 unter Otto/Barlach

Der Kauf der MOPO im November 1999 durch Frank Otto (66,6 Prozent) und Hans Barlach (33,3 Prozent) war die Lebensrettung der MOPO. Frank Otto leitete eine Unternehmensentwicklung ein, die für 15 Jahre Gewinne bedeutete. In den letzten Jahren der SPD und den ganzen Jahren von G+J schrieb die MOPO tiefrote Zahlen. Das Management um Frank Otto brauchte sieben Monate, um die Erfolgsgeschichte zu starten. Auch wenn die MOPO unter DuMont noch einige Jahre Gewinne schrieb, änderte sich das im Prinzip mit dem Eigentümerwechsel. Das Satz, wir müssen die MOPO aus der Unternehmensgruppe G+J entflechten, bedeutete massive Kosteneinsparungen bei uns in der Griegstraße.

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12. März 2020
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MOPO-Geschichte 2006-2008 unter Mecom

Von 2006 bis Anfang 2009 gehörte die MOPO den amerikanischen Finanzinvestoren um VSS (85 Prozent) und später der englischen Mecom Mediengruppe (15 Prozent), die zusammen mit dem Fonds 2006 die MOPO gekauft hatte. 2005 hatte dieses Konsortium bereits den Berliner Verlag gekauft. Es war das erste mal, dass Finanzinvestoren in den deutschen Zeitungsmarkt einstiegen waren. Sie wollten die Konsolidierung treiben, eine größere Gruppe zusammen kaufen, um sie dann an den meistbietenden später wieder zu verkaufen. Dieser Verkaufspreis war ihre Rendite. 2007 verkaufte VSS an Mecom , damit waren die „Finanzhaie“ wieder weg.

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7. März 2020
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MOPO-Geschichte 2009-2020 unter DuMont

1999 wurden von G+J massenhaft Unternehmensunterlagen vernichtet, bevor Frank Otto die MOPO übernahm. In meinem Kopf entstand das Bild: Hier verschwindet ein Teil der Unternehmensgeschichte. Was das Unternehmen vernichtet, ist aber ihre „Aktivität“, nicht die Geschichte der Beschäftigten im Unternehmen. Im Ergebnis gab es also zwanzig Jahre lang einen detaillierten Jahresrückblick, unterteilt nach Monaten aus Perspektive einer Interessenvertretung der Arbeitnehmer/innen. Über die Jahre bin ich in den Rückblicken bis zur Einstellung der MOPO 1979 zurück gegangen und habe zu den vorangegangenen Perioden mein Abbild der MOPO-Geschichte mit Blick auf die Menschen in dem Unternehmen aufgeschrieben bzw. habe Akteure erzählen lassen oder habe ihre Erzählungen aufgeschrieben.

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6. März 2020
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Tagebuch zum Streik der SZ-Streik 1999

Durch Zufall habe ich heute meine Meldungen zum Streik der Sächsischen Zeitung 1999 für die Newsgroup de.soc.arbeit gefunden. Es entsteht zwar kein wirkliches Tagebuch, aber es ist eine Art – eher unvollständiger – Meldungen zum Verlauf und ich habe sie nach Datum aufgelistet. Ich nehme sie auf meinem Blog mit, damit sie in im Netz gibt. Die Meldungen selber habe ich damals auf verschiedene Newsgroup-Verzeichnisse gestellt. Abends wurden die Meldungen von mir immer über das cl-netz gepostet. Von Server zu Server wurden die Texte geroutet und in der Republik verteilt, sofern der Provider das entsprechende Brett/Newsgroup im Angebot hatte.

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1. März 2020
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Aus zehn Jahre DuMont sind fast 11 geworden

Ein merkwürdiges Vorgehen in der Etatplanung im November 2018 signalisierte, dass es zu grundlegenden Veränderungen bei DuMont kommen dürfte. Damals war nicht klar, dass DuMont seinen Zeitungsbereich verkauften wollte. Der Ansatz von mir war, dass man „10 Jahre DuMont“ zum Thema nach innen macht, um das Thema des Ausstiegs aus der MOPO vorsichtig zu angehen. In der Stadt Hamburg sollte der 70. Geburtstag der MOPO zum Thema gemacht werden, aber unter dem Aspekt, dass es künftig um Lokaljournalismus und der digitalen Transformation angehen muss. Im Februar 2019 schrieb ich einen Entwurf für ein Info, dass aber so nicht erschien, inhaltlich fand es aber eine Entsprechung. Jetzt, wo DuMont Geschichte geworden ist, will ich das nicht erschienene Info nicht mehr „verheimlichen“. Es waren aber auch nur Gedanken zum Zeitpunkt. Eine ältere Fassung aus dem Dezember 2018 zum Thema „10 Jahre DuMont“ wurde berücksichtigt. Aus zehn Jahren DuMont sind jetzt fast 11 Jahre geworden (minus ein Monat).

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15. Februar 2020
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Unternehmensgeschichte am Beispiel des Heinrich Bauer Verlages in der NS-Zeit im Netz

Der Spiegel und das Medienmagazin des NDR, ZAPP, hatten die NS-Zeit der Bauer Media Group kürzlich beleuchtet. Alfred Bauer war in der NSDAP, er hatte sich an „Arisierung“, der Enteignung der jüdischen Menschen in Deutschland, beteiligt und davon profitiert. Profitiert meint hier die Tatsache der Beteiligung an der Aneignung jüdischen Eigentums, nicht mit dem Blick auf das Unternehmen. Während die jüdischen Eigentümer verkaufen mussten, hätte das Unternehmen auch nicht kaufen müssen. Nachteile wäre ihm nicht entstanden.

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6. Februar 2020
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Meine Einschätzung zum Kauf der MOPO

Mit der heutigen Entscheidung, die Hamburger Morgenpost an Arist von Harpe verkaufen, ist der wesentliche Prozess der Portfoliobereinigung der DuMont Mediengruppe im Zeitungsbereich abgeschlossen. Von Harpe ist Geschäftsführer der XING Marketing Solution GmbH und will das Unternehmen zum 1. März 2020 kaufen. Im September 2019 wurde der Berliner Verlag und seine Gesellschaften an Holger und Silke Friedrich verkauft, im Januar 2020 erfolgte die Veräußerung der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung an die Bauer Media Group und jetzt die Hamburger Morgenpost Medien. Im Dezember 2019 erklärte DuMont, dass man die Kölner Zeitungsaktivitäten selber fortführen will. 

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3. Februar 2020
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Über die Familie Wagner in der Schäferkampsallee 11

Heute habe ich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wieder ein Flugblatt in 40 Briefkästen zum Thema Stolpersteine rund um die Schäferkampsallee 11 verteilt. Ich wollte etwas über die Familie Wagner erzählen, da die Finanzierung der Steine noch nicht steht. In einem anderen Fall hatten sich die Nachbarn angesprochen gefühlt und eine Patenschaft übernommen. Hier war es jetzt genauso, Nachbarn übernahmen die Patenschaft für die vier geplanten Stolpersteine. Diese Aktivität ordnet sich ein in andere um das Viertel in diesem Jahr.

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2. Februar 2020
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Wie steht es um die wirtschaftliche Lage der MOPO?

Die Zahlen der MOPO sind öffentlich einsehbar, es gibt im Prinzip kein Geheimnis über die Lage des Unternehmens. Das vorhandene Bild einer immer rote Zahlen schreibende MOPO trifft nicht zu. Von 2000 bis 2014/15 gab es, soweit sie öffentlich sind oder in Konzernbilanzen an sich dargestellt wurden, schwarze Zahlen. Per letzten Jahresabschluss schrieb die Morgenpost Verlag GmbH unter Berücksichtigung ihrer beiden Tochterunternehmen Hamburg First und DuMont Media einen Verlust von – 1,9 Mio. €. Der Gewinnvortrag 2017 betrug 0,9 Mio. €. Unter Berücksichtigung des noch verbliebenen gezeichneten Kapitals in Höhe von über 1,0 Mio.€ blieb eine Summe von + 19.361,78 € beim Eigenkapital.

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1. Februar 2020
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Warum es zu einer Kundgebung am Meßberghof kam?

Eine Recherche über einen Stolperstein von Gertrud Seidl und Ernst Bauer aus Hamburg machte mich auf das Unternehmen Hugo Hartig in der Burchardstraße 1 aufmerksam, dass 1938/39 “arisiert” wurde. Über die Recherche zur Chemischen Fabrik Kleemann, in der ich Anfang der 1970er Jahre gearbeitet hatte, war ich über auf das Thema “Arisierung” gefallen. Bei mir im Wohnviertel hatte ich ebenfalls recherchiert und über Schicksal der Familie Bernhardt Heinemann die jetzigen Mieter/innen in der Weidenallee 38/40 informiert. Über weitere “Arisierungen” bin ich am zusammentragen und werde weitere kleine Geschichten aufschreiben. Es schmerzt, hier zu leben und darum nicht zu wissen.

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30. Januar 2020
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Auch nach mehr als 70 Jahren kann man sich entschuldigen

Die Berichte des SPIEGEL und des NDR über die Aktivitäten der Bauer Media Group im Nationalsozialismus zeigen, dass das Unternehmen einen Umgang mit seiner Vergangenheit finden muss. Die demokratische Öffentlichkeit verlangt dringend Antworten und Aufklärung. Als international bedeutender Hamburger Medienkonzern trägt die Bauer Media Group eine besondere publizistische Verantwortung und hätte bereits seit langem seine Geschichte aufarbeiten müssen. Während Bertelsmann oder die DuMont-Mediengruppe selbstständig Historiker_innen beauftragt hatten, um die eigene Rolle im Nationalsozialismus zu erforschen, erweckte die Bauer jahrzehntelang den Eindruck, zwischen 1933 und 1945 hätte Stillstand geherrscht.

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29. Januar 2020
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Eine Belegschaft mischt sich in offenen Verkaufsprozess ein


update: 30.01.2020:  horizont.net, schreibt, dass die Essener Mediengruppe die Verhandlungen mit DuMont abgebrochen hat. Damit steht DuMont vor einem Scherbenhaufen einer nicht mir zu verstehenden „Portfolio-Bereinigungs-Strategie“.  Weitere Verhandlungen schließt Funke aus. Funke sei bereit gewesen, 10 Mio Euro für mopo.de zu zahlen, DuMont wollte aber auch Zeitung und Verlag verkaufen und gab in den Verhandlungen an, es gäbe einen weiteren Interessenten. Wer das sein soll, ist jedoch unklar. Laut Simon will Funke das nicht investierte Geld nun nutzen, um ein eigenes Reichweitenportal für Norddeutschland zu starten.

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28. Januar 2020
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Nach DuMont meldet sich jetzt Funke zu Wort: Wir verhandeln

Die Funke Mediengruppe bestätigt jetzt auch, dass sie Gespräche mit der DuMont Mediengruppe über den Kauf von mopo.de führen. Aus kartellrechtlichen Gründen sei ein Kauf des gesamten Unternehmens nicht möglich. Der DuMont-Vorstand hatte am Montag davon gesprochen, dass man nach einer kartellrechtlichen Lösung suche. Noch-Kommunikationschef der Funke Mediengruppe, Tobias Korenke, verweist anlässlich der heutigen Protest-Aktion vor dem Hamburger Standorts des Unternehmens darauf, dass dies in seinen Augen an einem falsche Ort erfolgt. Nach seiner Meinung müsste man vor DuMont protestieren (“wer ist verantworlich für eure Misere?”). 

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