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Holger Artus

1. Oktober 2021
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Stationen

Seit dem 1. Oktober 2021 bin ich Rentner – und das faule Leben beginnt. Natürlich nicht. Aber es ist eine andere Etappe, die schon 2019 mit meinen Ausscheiden aus der MOPO begann, allerdings bis zum 30. September 2021 als Arbeitsloser.

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30. September 2021
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Noch kein Abschluss einer Aktivität, aber ein weiterer Schritt

Mit der Verlegung der drei Stolpersteine vor der Hoheluftchaussee 91/93 am 5. Oktober 2021 wird auch ein weiterer Schritt realisiert, um die Auseinandersetzung um die Geschichte dieses Häuser und deren Besitzer/in auf einen Punkt zu bringen. Mir wurden sie erst bei der Recherche zur NS-Vergangenheit von Alfred Bauer bekannt. Er hatte sie im Rahmen der „Arisierung“ 1938/1939 den jüdischen Eigentümer genommen. Ich denke, man darf und muss von Raubkauf sprechen.

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28. September 2021
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Gertrud und Arnold Feibel wurden 1941 nach Riga deportiert

Für Gertrud und Arnold Feibel werden am 5. Oktober 2021 zwei Stolpersteine vor Eimsbütteler Hoheluftchaussee 91/93 verlegt. Ihr damaliges Wohnhaus wurde 1943 zerstört, aber es wurde später ein neues gebaut. Leider gibt es zurzeit wenig über die beiden zu erzählen. Mit mit den Steinen wird aber ein Form gefunden, ihre Namen nicht zu vergessen.

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25. September 2021
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Kommentare deaktiviert für Ingeborg Schulz, Burchardstraße 12 – deportiert am 8. November 1941 nach Minsk

Ingeborg Schulz, Burchardstraße 12 – deportiert am 8. November 1941 nach Minsk

Bei der Anlage und Konzeptionierung einer Stolpersteinverlegung am 5. Oktober 2021 in Hamburg-Eimsbüttel war ich noch einmal zur Recherche in die Hamburger „Hausmeldekarteien“ eingestiegen (heute so etwas die wie Einwohnermelddaten). Was ich suchte, fand ich im ersten Anlauf nicht (kommt aber noch), aber beim durchscrollen dachte ich noch einmal über mehrere Namen ehemaliger Mieter/in im Kontorhausviertel, in der Burchardstraße 12, nach.

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4. September 2021
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Einiges über die Gründung des GHB, das „Arbeitsbild“ der Nazis und Zwangsarbeiter im GHB

Mit einer Kundgebung am 8. September 2021 im Hamburger Hafen, vor den Lagerhäuser F/G am Dessauer Ufer, soll an die dortige Unterbringung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erinnert sowie den KZ-Häftlingen seit Juni 1944 im Lagerhaus G erinnert werden. Der Ort wurde auch gewählt, um das Thema der Zwangsarbeit auf die Unternehmen zu beleuchten. Sie hatten die Arbeitskräfte angefordert, haben sie kostenlos oder bezahlt, beschäftigt und nach 1945 fühlten sie sich für dieses Thema der Zwangsarbeit nicht mehr zuständig. Mit dem Fonds zur Entschädigung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter änderte sich das leicht. Ein Ziel dieser Kundgebung und Bewerbung ist/war es, auf die Unternehmen zu sehen. Eines von ihnen ist der GHB, der sich seiner Verantwortung und Aufarbeitung stellt. Deren Aufsichtsratsvorsitzender wird am 8. September 2021 dort sprechen.

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2. September 2021
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Sowjetische Zwangsarbeiter in der Lippmannstraße, im Schanzenviertel

Zum Besuch der ANEI in Hamburg Anfang September 2021 soll(te) es nicht nur Besuche und Gespräche geben oder eine Kundgebung. Ich wollte auch die Nachbarschaft mit dem Thema in Beziehung bringen. Es sind zwar nur sehr kleinauflagige Nachbarschafts-Informationen, aber darum geht es, die Teilhabe der unmittelbare Nachbarschaft anlässlich des Besuch. Mit den Infos zur Glashüttenstraße, Bellealliancestraße, Weidenallee und jetzt der Lippmannstraße habe ich das umgesetzt.

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1. September 2021
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Italienische Militärinternierte in unserem Hinterhof

Es geht um eine Geschichte aus der NS-Zeit in unserem Wohnfeld, in der Weidenallee 10 bc und Weidenallee 37 in Hamburg-Eimsbüttel. Es geht um das Thema der NS-Zwangsarbeit. Anlass für mich ist ein Besuch aus Italien von einer Organisation, in der sich die ehemaligen italienischen Militärinternierten nach 1945 zusammengeschlossen hatten. Italienische Militärinternierte wurden in der NS-Zeit seit September 1943 als Zwangsarbeiter eingesetzt, auch tausende in Hamburg.

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29. August 2021
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Über die sowjetischen Zwangsarbeiterinnen in der Bellealliancestraße 58 und einen Raubkauf

Jetzt bin ich auch über einen Raubkauf jüdischen Eigentums in der NS-Zeit durch „Arier“ in der Belleallianestraße 54 bis 58 gestolpert. Bereits in den Nachbarhäusern in der Bellealliance Straße 60 und 62 wurden jüdische Menschen von den Nazi zum Verkauf ihres Eigentums gezwungen, wurden am 9. November 1938 während der Pogrome ins KZ gesperrt oder später ermordet. Der Raubkauf der Häuser in der Bellealliancestraße 54-56 und das nicht mehr bestehenden Hinterhaus in der Bellealliance steht im Zusammenhang mit dem Einsatz von sowjetischen Zwangsarbeiterinnen. Darüber habe ich am 30. August 2021 die heutigen Mieter*innen informiert.

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29. August 2021
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Über die sowjetische Zwangsarbeiterinnen in der Glashüttenstraße 79 und Zwangsarbeitern im Karolinenviertel

Am 9. September 2021 führe ich einen kleinen Rundgang durchs Karolinenviertel mit Orlanda Materassi und Silvia Pascales von der ANEI aus Italien durch. ANEI ist eine Organisation ehemaliger italienischer Militärinternierter, die nach Deutschland ab September 1943 verschleppt wurden und zur Zwangsarbeit eingesetzt wurde. Bei der Planung des Rundgangs zum ersten Ort bin ich auf so viele kleine Geschichte in einem Umfeld von vielleicht 300 Meter aus der NS-Zeit gestolpert, dass ich fast sprachlos bin. Noch 29. August 2021 bin ich über eine weitere gestolpert, zu der ich aber noch weiter recherchieren muss. Am 30. August 2021 habe ich erst einmal meine Nachbarschafts-Information in der Glashüttenstraße und der Flora Neumann-Straße verteilt. Die Nachbarschaft soll es wissen.

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