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Holger Artus

21. Januar 2021
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Erste Nutznießer der italienischen Zwangsarbeiter aus der Schule Schanzenstraße gefunden

Neben dem Zwangsarbeitslager in der Schützenpforte11 im Kontorhausviertel bin ich am rekonstruieren des Lagers in der damaligen Schule Schanzenstraße 105. Weit bin ich noch nicht gekommen, aber erste Unternehmen habe ich jetzt gefunden. Würde ich das Arbeitskommando des Stalag X B für dieses Lager finden, wären alle Unternehmen zu identifizieren und man könnte sich weiteres überlegen bzw. klären.

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21. Januar 2021
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Die Rückkehr nach Italien im Juli 1945

„Der Rathausmarkt, bis vor drei Tagen Adolf-Hitler-Platz genannt, war voller befreiter Zwangsarbeiter mit ihren Nationalfahnen. Da standen große Gruppen von Hölländern, Jugoslawen, Franzosen, Polen, Norwegern und die anderen, die alle sofort nach Hause wollten,“ schrieb Hellmut Kalbitzer über diesen Tag auf dem Hamburger Rathausmarkt.

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21. Januar 2021
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Über das Zwangsarbeitslager in der Schule Schanzenstraße 105

Seit dem 15. Oktober 1943 müssen etwas 400 italienische Militärinternierte in der damalingen Mädchenschule Schanzenstraße/Altonaer Straße eingewiesen worden sein. Die Schulleiterin, Emma Lange, schrieb am 1. November 1943 an die Schulverwaltung, dass vor 14 Tagen die „Italiner“ gekommen sein. Für sie wurden in den Schulräumen vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock Holzbaracken-Betten eingerichtet worden.

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20. Januar 2021
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Über die Opfer unter den italienischen Militärinternierten

Im Vorfeld von zwei Kundgebungen am 12. und 13. Februar 2031 habe ich nach weiteren Opfern unter den italienischen Militärinternierten in den beide Zwangsarbeitslager in der Schützenpforte und Schanzenstraße recherchiert. Es ist mein Versuch, möglichst viele Details über die Insassen und deren Bedingungen zu erfahren. Vor ein paar Wochen saß ich vor einem weißen Blatt Papier.

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13. Januar 2021
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Auch 534 Hamburger Unternehmen beteiligten sich an der Ausbeutung italienischer Militärinternierten

Nach fast 80 Jahren brachten 1.200 Seiten zu Tage, dass in der NS-Zeit 534 Hamburger Unternehmen über 13.500 kriegsgefangene italienische Soldaten „dienstverpflichtet“ in ihren Unternehmen einsetzen konnten und daran bereicherten. Sie mussten nur ihren „Bedarf“ beim Arbeitsamt anmelden.

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2. Januar 2021
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Über die Schwierigkeiten der Schulbehörde bei den italienischen Militärinternierten

In Hamburgs Schulen waren seit 1943 tausende italienische Zwangsarbeiter untergebracht worden. Dazu wurden in dem Schulräumen Holzbarackenlager eingerichtet worden. Bereits vorher war in vielen Schulen die deutsche Wehrmacht eingezogen und NSDAP Gliederungen ihre Quartiere eröffnet. Auch fanden zwischenzeitlich verschiedentlich Gewerbeunternehmen hier einen neue Produktionsstätte.  Der Hamburger Schulbehörde fällt es schwer, dass Thema der „Zwangsarbeits-Schulen“ anzugehen, einen Überblick zu erstellen und zu prüfen, was es für Handlungsoptionen gibt.

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26. Dezember 2020
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Eine Reise in die Vergangenheit eines Unternehmens

Im August 2019 begann für mich eine Reise, mit dessen Verlauf ich damals in dem Umfang und der Tiefe nicht gerechnet hatte. Im Hamburger Staatsarchiv entdeckte ich das Entnazifizierungsverfahren aus 1949 von Alfred Bauer, der seit 1935 Geschäftsführer der Heinrich Bauer OHG, der heutigen Bauer Media Group, war. Schon wiederholt erklärt, war es ein reiner Zufall und nicht das Ziel meiner Recherche.

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17. Dezember 2020
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Hausmeldekartei (1939-1945) für Sternwoll-Spinnerei, Brahmsstraße 75, ausgewertet

Titel & Krüger hatte am 20. November 1941 die Baugenehmigung für den Bau von drei Baracken “zur Unterbringung ausländischer Arbeiter” in der Brahmsstraße 73-75 erhalten. In der Sternwoll-Spinnerei sollten Granaten für Hitlers Krieg produziert werden. Wann genau die Baracken fertig waren, kann man heute nicht mehr sagen. Neue Unterlagen lassen aber vermuten, dass sie  zwischen November 1941 und Februar 1942 fertig gestellt wurden. 

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16. Dezember 2020
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Zwangsarbeiterinnen-Lager in der Brahmsstraße 69

Unmittelbar im Anschluss an die Sternwoll-Spinnerei in Hamburg-Othmarschen, in der damaligen Brahmsstraße 69, heute Griegstraße 69, waren die Dr. Rodatz Farbenfabrik und die Autoreparaturen Seyda. Heute ist auf der Fläche eine Tankstelle und es kommt 2021 ein neuer Standort für David Finest Sports Cars hinzu. Auf diesem Geländ – noch ist die genaue Lage nicht bekannt – war auch ein bewachtes Zwangsarbeitslager für die Conz Elektromotorenwerke in der nahegelegenen Gasstraße 6-10.

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9. Dezember 2020
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Zwei Kundgebungen im Februar 2021 zum gleichen Thema, aber unterschiedliche Ziele

Im Februar 2021 sollen zwei lokale Kundgebungen in Hamburg zum gleichen Thema stattfinden, die italienischen Militärinternierten. Sie wurden als Kriegsgefangene zu Zwangsarbeit zwischen 1943 und 1945 in Hamburg eingesetzt. Insgesamt gab es in Hamburg 0,5 Millionen Zwangsarbeiter/innen.

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29. November 2020
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Was wurde aus der Werkschule für Schlosser und Tischler in der Weidenallee?

Mit der Kundgebung anlässlich der Erinnerung an den November-Pogrome 1938 auch bei uns im Wohngebiet nahm das Thema der Werkschule in der Weidenallee 10b immer mehr Fahrt auf. Ursache waren die beiden Kontakte mit Kenneth Hale und Kurt Goldschmidt, die aus New York direkt hinzugeschaltet, an der (virtuellen) Kundgebung, teilnahmen. Jetzt habe ich noch etwas zum Ende der Werkschule recherchiert und geschrieben. Da die Schlosserausbildung 1941 in neue Räume Beim Schlump 31/32 verlegt wurden, habe ich dort heute die aufgeschriebene Geschichte verteilt. Die Anzahl der Briefkästen ist an zwei Händen zu zählen.

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26. November 2020
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Über Kurt Goldschmidt

Die „Eimsbütteler Nachrichten“ widmen sich in ihrer November-Ausgabe dem Thema „Arbeiten in Eimsbüttel“. Im Heft gibt es auch eine historische Betrachtung. Vanessa Lichtschuh greift dabei die Geschichte der jüdischen Werkschule in der Hamburger Weidenallee 10b auf und erzählt über den 97 jährigen Kurt Goldschmidt, aber auch Kenneth Hale, 98 Jahre.

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24. November 2020
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Ein Dokument der Schande aus der Schule Schanzenstraße von 1942

Vor einigen Tagen bekam ich ein Schreiben der Schulleiterin der Volksschule Schanzenstraße 105 vom 2. April 1942, in dem die Aufnahme der jüdischen Schülerinnen aus der Israelitischen Töchterschule vehement abgelehnt wurde. Bisher hatte ich vermutet, dass deren Schulleiterin bis 1957 (!) die Unterzeichnerin gewesen sei. Jetzt liegt das von Emma Lange unterschrieben Papier vor.

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19. November 2020
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Keine NS-Opfergruppen gegeneinander ausspielen

Bei der Umsetzung unserer Erinnerungsaktivität anlässlich der November-Pogrome 1938 im Hamburger „Weidenviertel“ war ein Stadtteilrundgang und eine Abschlusskundgebung am 9. November 2020 vor der Weidenallee 10b geplant. Die Präsenzveranstaltung „Stadtreilrundgang“ und „Kundgebung“ hatten wir zehn Tage vor dem 9. November 2020 in den virtuellen Raum verlegt. 

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5. November 2020
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Die Einladung meiner Nachbarn zur Kundgebung am 9. November 2020

Am 9./10. November 1938 zerstörten SS-Truppen in Hamburg hunderte jüdische Geschäfte und Einrichtungen. So auch in der Bellealliancestraße 66 und 68. Die Pogrome markierten den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 hin zur systematischen Verfolgung, die später in den Holocaust mündete.

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4. November 2020
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Wir schätzen das Leben und die Gesundheit

Presse-Info zur Kundgebung am 9. November 2020: Am 9. November 2020 findet um 18 Uhr in Erinnerung an die November-Pogrome 1938 im Hamburger Weidenviertel, zwischen Sternschanze, Schlump und Christuskirche, eine Kundgebung und Stadtteilrundgang im Netz statt. Der ursprüngliche Kundgebungsort vor der Gewerbehaus in der Weidenallee 10b wurde, corona-bedingt, ins Netz verlagert.

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