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Holger Artus

26. Januar 2023
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Werner Drehmel, befreit am 27. Januar 1945 in Auschwitz – Er wohnte bis 1942 in der Gärtnerstraße 117

Am Vortag der Befreiung des KZ Auschwitz habe ich eine Info in der Gärtnerstraße 117 und 117a verteilt, in der es um Werner Drehmel geht. Er soll zu den befreiten Kindern im KZ gehört haben. Am 27. Januar 2023 gibt es noch eine weitere Aktivität zur Befreiung. Die Info zu Werner Drehmel zieht auch darauf, auf die geplante Kundgebung am 12. März 2023 vor der Bornstraße hinzuweisen, die ich anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation vom 10. März 1943 von Hamburg nach Theresienstadt/Terezin organisiere. Eine der damals Verschleppten lebt noch heute.

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29. November 2022
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Anträge von mir im ver.di Arbeitskreis Frieden zur Abgrenzung vom Hamburger Forum

Ich habe heute drei Anträgen in den Arbeitskreis Frieden des ver.di-Landesbezirksvorstandes Hamburg eingebracht.

  • Erstens möchte ich, dass ver.di Hamburg eine Zusammenarbeit mit den organisierten Strukturen der Hamburger Querdenkern ausschließt.
  • Zweitens soll sich ver.di Hamburg gegen die Beschimppfung der Hamburger Medien als „Lügenpresse“ stellen, dass wir solidarisch mit den gewerkschaftlichen Journalisten:innen sind, die in ihrer Berufsausübung behindert und verbal beschimpft werden.
  • Drittens soll ein Schreiben an die ver.di Landesleitung beschlossen werden, in dem sie aufgefordert wird, die Zusammenarbeit mit dem Hamburger Forum an Hand von Kriterien zu überprüfen. M.E. muss man die Unterstützung beenden.
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29. November 2022
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Hindelchen Karp, Bogenstraße 25/27

In der Bogenstraße 25/27 habe ich heute noch eine Info zu Hindelchen Karp verteilt, die hier vor der Deportation über die Schule Schanzenstraße am 15. Juli 1942 ab März 1942 hier leben musste. Vorher hatte ich bereits eine Info in der Großen Bergstraße 250 und Frickestraße 24 über sie verteilt, wo sie vor dem Zwangsumzug in die Bogenstraße 25 lebte. Meine Absicht war, einen Web-Text zu erstellen und an ihren damaligen Wohnungen die heutigen Mieter:innen zu informieren. An zwei kleinen Folgethemen stricke ich noch, die sich aber noch ziehen werden.

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28. November 2022
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Hindelchen Karp, Frickestraße 24

Die Stolpersteine für Hindelchen Karp wurden 2019 verlegt. Ich habe mich an der Recherche zu ihren biographischen Eckdaten beteiligt und einiges dazu aufgeschrieben. Zusammen mit Ralf Dorschel habe ich eine Nachbarschafts-Info an die Mieter:innen in der Große Bergstraße 250 verteilt, wo sie von 1932 bis 1939 wohnte. Jetzt habe ich die Mieter:innen in der Frickestraße 24 verteilt, wo Hindelchen Karp von 1939 bis 1942 lebte. Hier die verteilte Info:

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25. November 2022
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Betr: Stolpersteine für Hindelchen, Elias und Josef Karp, Große Bergstraße 250

Zusammen mit Ralf Dorschel habe ich eine Nachbarschafts-Info zu Hindelchen, Elias und Josef Karp geschrieben und heute in der Großen Bergstraße 250 verteilt. Hier erinnern drei Stolpersteine an sie. Hindelchen Karp wurde am 15. Juli 1942 über die Schule Schanzenstraße nach Theresienstadt/Terezin deportiert.

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13. November 2022
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Eine aufwendige Recherche zur Sammelstelle Schanzenstraße im Juli 1942 und Bedenken anderer

Immer, wenn wir etwas zu den beiden Deportationen am 15. und 19. Juli 1942 über die Sammelstelle in der Schule Schanzenstraße im Hamburger Weiden- und Schanzenviertel machten, sind wir mit Bedenken von verantwortlichen Stellen der institutionellen Träger der Erinnerungskultur in Hamburg konfrontiert worden. 

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12. November 2022
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Frieda Beer – eine jüdische Zwangsarbeiterin in der Sternwoll-Spinnerei bis zu ihrer Deportation 1941

Bei meiner Recherche zu den Novemberpogromen 1938 bei uns im Wohngebiet war ich auch über Frieda Beer gestolpert. Sie wohnte mit ihrer Familie in der Bartelsstraße 72 im Schanzenviertel. Bevor sie 1941 nach Lodz deportiert wurden, musste Frieda Beer als jüdische Zwangsarbeiterin in der Sternwoll-Spinnerei arbeiten, jenem Unternehmen, zu dem ich seit 2012 immer wieder recherchiere und jährlich öffentlich an die damaligen NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern erinnere. Immerhin habe ich da 35 Jahre meines Arbeitsleben auf dem Firmengelände verbracht.

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