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Holger Artus

3. Januar 2022
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Ob nun Zivilarbeiter oder Militärinternierte, die „Italiener“ liefern schlechte Leistung ab

Die Leistung von “freien italienischen Arbeiter wird zu genau negativen Feststellungen wie bei den italienischen Militärinternierten führen.” Vor allem der Verlust der militärischen Kontrolle würde sich negativ auf ihre Arbeitsproduktivität auswirken, schrieb die Unternehmensleitung der Sternwoll-Spinnerei am 14. Dezember 1943 an die Hamburger Gauwirtschaftskammer.

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3. Januar 2022
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Zwangsarbeit jüdischer Menschen bis zu den Deportationen in Hamburg in so genannten „Judenkolonnen“

Zu den weniger beleuchteten Themen der Zwangsarbeit in der NS-Zeit in Hamburg gehört die Beschäftigung jüdischer Menschen in den Unternehmen und den daran beteiligten staatlichen Einrichtungen. Man kann vermutlich verschiedene Perioden und Zwecken der Zwangsarbeit jüdischer Menschen unterscheiden.

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18. Dezember 2021
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Ein neues Erinnerungsprojekt 2022 zum 80. Jahrestag der Deportation aus dem Schanzenviertel beginnt – mit Herausforderungen

Anlässlich des 80. Jahrestag der Deportation von über 1.700 jüdische Menschen am 15. und 19. Juli 1942 über die damalige Volksschule Schanzenstraße soll es auch 2022 wieder eine Aktivität bei uns in den Stadtteilen um den Sternschanzen-Bahnhof geben.

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7. Dezember 2021
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Kriegsgefangenen-Kommando im Hotel Adler in der Schanzenstraße 2-4

Aktuell beschäftigt unsere Gesellschaft die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie und sicher auch die politischen Maßnahmen, die zu ihrer Bewältigung ergriffen wurden (und noch werden müssen). Darum geht es mir im Konkreten aber nicht, auch wenn ich mir persönlich wünsche, dass Corona 2022 eine normale Erkältungskrankheit wird und es keine Menschen mehr in Folge einer Infektion sterben müssen.

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24. November 2021
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Leinpfad 20: Seit 1939 Standort der SS für eigene Gerichtsbarkeit

Am Donnerstag werde auch ich für Paula Jacobson, an die ein Stolperstein vor dem Leinpfad 20 erinnert, Blumen niederlegen. Er ist zu einem Thema geworden, da der gerade verlegter Stolperstein am 16. Oktober 2021 für sie nur wenige Tage später auf dem Gehweg komplett entfernt und eine ganz neue Platte verlegt verlegt wurde.

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20. November 2021
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Kommen Sie gerne am 25. November 2021 zum Leinpfad 20 zum gestohlenen Stolperstein

Es gibt Vorgänge, die machen fassungslos. Ein am 16. Oktober 2021 verlegter Stolperstein vor dem Leinpfad 20 wurde wenige Tage danach von Unbekannten entfernt. Stolpersteine erinnern an die NS-Opfer bis 1945. Es gibt über 6.000 davon in Hamburg. In Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft liegen sehr viele Stolpersteine.

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16. November 2021
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Stolperstein entfernen geht gar nicht

Kann man sich das vorstellen? Am 16. Oktober 2021 wird ein Stolperstein in Hamburg Nord an der Außenalster verlegt. Ein paar Tage später ist er entfernt worden. Professionell wurde eine neue Gehwegplatte verlegt. So als ob es den Stolperstein nie gegeben hat, um so Paul Jacobson erneut vergessen machen zu wollen. An sie erinnerte der klein Messingstein – und wird es wieder.

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8. November 2021
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Vor 80 Jahren, am 8. November 1941, wurden jüdische Nachbarn, nach Minsk deportiert

Für unsere Kundgebung zur Erinnerung an die November-Pogrome und die Verlegung der Stolperschwelle am 9. November 2021 verteilen wir heute noch mal im Stadtteil. So z. B. heute Morgen in den Häusern in der Juliusstraße 18, Magaretenstraße 15, Vereinsstraße 40 a und Bellealliancestraße 60. Vor 80 Jahren mussten jüdische Menschen diese Adressen verlassen, um nach Minsk deportiert zu werden. Hier die Nachbarschafts-Info.

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1. November 2021
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9. November 2021 17 Uhr Karolinenviertel

Am 9. November 2021 wird um 18 Uhr eine Stolperschwelle vor der Ganztagsgrundschule Sternschanze im Schanzenviertel verlegt. Da es um die über die Schülerinnen und Schüler der Israelitischen Töchterschule in der Karolinenstraße 35 geht, findet hier um 17 Uhr der Auftakt statt. Hier die Einladung an die Nachbarschaft im Karolinenviertel.

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30. Oktober 2021
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Jüdische Zwangsarbeiter in der Sternwoll-Spinnerei ab 1938 bis zur deren Deportation

Seit 2013 erinnert eine Wandskulptur in der Griegstraße 75, dem ehemaligen Unternehmenssitz der MOPO, an die sowjetischen und polnischen Zwangsarbeiter/innen, die seit 1941 in der Sternwoll-Spinnerei auch zur Grantenproduktion eingesetzt wurden. Im vergangenen Jahr ergab die Recherche, dass hier ab 1944 italienische Militärinternierte zur Zwangsarbeit schuften mussten. Jetzt habe ich herausgefunden, dass das Unternehmen über das Arbeitsamt seit 1939 auch jüdische Menschen aus Hamburg zur Zwangsarbeit ausbeutete.

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