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Holger Artus

15. März 2020
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MOPO-Geschichte 2000-2006 unter Otto/Barlach

Der Kauf der MOPO im November 1999 durch Frank Otto (66,6 Prozent) und Hans Barlach (33,3 Prozent) war die Lebensrettung der MOPO. Frank Otto leitete eine Unternehmensentwicklung ein, die für 15 Jahre Gewinne bedeutete. In den letzten Jahren der SPD und den ganzen Jahren von G+J schrieb die MOPO tiefrote Zahlen. Das Management um Frank Otto brauchte sieben Monate, um die Erfolgsgeschichte zu starten. Auch wenn die MOPO unter DuMont noch einige Jahre Gewinne schrieb, änderte sich das im Prinzip mit dem Eigentümerwechsel. Das Satz, wir müssen die MOPO aus der Unternehmensgruppe G+J entflechten, bedeutete massive Kosteneinsparungen bei uns in der Griegstraße.

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12. März 2020
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MOPO-Geschichte 2006-2008 unter Mecom

Von 2006 bis Anfang 2009 gehörte die MOPO den amerikanischen Finanzinvestoren um VSS (85 Prozent) und später der englischen Mecom Mediengruppe (15 Prozent), die zusammen mit dem Fonds 2006 die MOPO gekauft hatte. 2005 hatte dieses Konsortium bereits den Berliner Verlag gekauft. Es war das erste mal, dass Finanzinvestoren in den deutschen Zeitungsmarkt einstiegen waren. Sie wollten die Konsolidierung treiben, eine größere Gruppe zusammen kaufen, um sie dann an den meistbietenden später wieder zu verkaufen. Dieser Verkaufspreis war ihre Rendite. 2007 verkaufte VSS an Mecom , damit waren die „Finanzhaie“ wieder weg.

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7. März 2020
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MOPO-Geschichte 2009-2020 unter DuMont

1999 wurden von G+J massenhaft Unternehmensunterlagen vernichtet, bevor Frank Otto die MOPO übernahm. In meinem Kopf entstand das Bild: Hier verschwindet ein Teil der Unternehmensgeschichte. Was das Unternehmen vernichtet, ist aber ihre „Aktivität“, nicht die Geschichte der Beschäftigten im Unternehmen. Im Ergebnis gab es also zwanzig Jahre lang einen detaillierten Jahresrückblick, unterteilt nach Monaten aus Perspektive einer Interessenvertretung der Arbeitnehmer/innen. Über die Jahre bin ich in den Rückblicken bis zur Einstellung der MOPO 1979 zurück gegangen und habe zu den vorangegangenen Perioden mein Abbild der MOPO-Geschichte mit Blick auf die Menschen in dem Unternehmen aufgeschrieben bzw. habe Akteure erzählen lassen oder habe ihre Erzählungen aufgeschrieben.

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6. März 2020
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Tagebuch zum Streik der SZ-Streik 1999

Durch Zufall habe ich heute meine Meldungen zum Streik der Sächsischen Zeitung 1999 für die Newsgroup de.soc.arbeit gefunden. Es entsteht zwar kein wirkliches Tagebuch, aber es ist eine Art – eher unvollständiger – Meldungen zum Verlauf und ich habe sie nach Datum aufgelistet. Ich nehme sie auf meinem Blog mit, damit sie in im Netz gibt. Die Meldungen selber habe ich damals auf verschiedene Newsgroup-Verzeichnisse gestellt. Abends wurden die Meldungen von mir immer über das cl-netz gepostet. Von Server zu Server wurden die Texte geroutet und in der Republik verteilt, sofern der Provider das entsprechende Brett/Newsgroup im Angebot hatte.

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1. März 2020
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Aus zehn Jahre DuMont sind fast 11 geworden

Ein merkwürdiges Vorgehen in der Etatplanung im November 2018 signalisierte, dass es zu grundlegenden Veränderungen bei DuMont kommen dürfte. Damals war nicht klar, dass DuMont seinen Zeitungsbereich verkauften wollte. Der Ansatz von mir war, dass man „10 Jahre DuMont“ zum Thema nach innen macht, um das Thema des Ausstiegs aus der MOPO vorsichtig zu angehen. In der Stadt Hamburg sollte der 70. Geburtstag der MOPO zum Thema gemacht werden, aber unter dem Aspekt, dass es künftig um Lokaljournalismus und der digitalen Transformation angehen muss. Im Februar 2019 schrieb ich einen Entwurf für ein Info, dass aber so nicht erschien, inhaltlich fand es aber eine Entsprechung. Jetzt, wo DuMont Geschichte geworden ist, will ich das nicht erschienene Info nicht mehr „verheimlichen“. Es waren aber auch nur Gedanken zum Zeitpunkt. Eine ältere Fassung aus dem Dezember 2018 zum Thema „10 Jahre DuMont“ wurde berücksichtigt. Aus zehn Jahren DuMont sind jetzt fast 11 Jahre geworden (minus ein Monat).

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15. Februar 2020
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Unternehmensgeschichte am Beispiel des Heinrich Bauer Verlages in der NS-Zeit im Netz

Der Spiegel und das Medienmagazin des NDR, ZAPP, hatten die NS-Zeit der Bauer Media Group kürzlich beleuchtet. Alfred Bauer war in der NSDAP, er hatte sich an „Arisierung“, der Enteignung der jüdischen Menschen in Deutschland, beteiligt und davon profitiert. Profitiert meint hier die Tatsache der Beteiligung an der Aneignung jüdischen Eigentums, nicht mit dem Blick auf das Unternehmen. Während die jüdischen Eigentümer verkaufen mussten, hätte das Unternehmen auch nicht kaufen müssen. Nachteile wäre ihm nicht entstanden.

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6. Februar 2020
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Meine Einschätzung zum Kauf der MOPO

Mit der heutigen Entscheidung, die Hamburger Morgenpost an Arist von Harpe verkaufen, ist der wesentliche Prozess der Portfoliobereinigung der DuMont Mediengruppe im Zeitungsbereich abgeschlossen. Von Harpe ist Geschäftsführer der XING Marketing Solution GmbH und will das Unternehmen zum 1. März 2020 kaufen. Im September 2019 wurde der Berliner Verlag und seine Gesellschaften an Holger und Silke Friedrich verkauft, im Januar 2020 erfolgte die Veräußerung der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung an die Bauer Media Group und jetzt die Hamburger Morgenpost Medien. Im Dezember 2019 erklärte DuMont, dass man die Kölner Zeitungsaktivitäten selber fortführen will. 

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3. Februar 2020
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Über die Familie Wagner in der Schäferkampsallee 11

Heute habe ich in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wieder ein Flugblatt in 40 Briefkästen zum Thema Stolpersteine rund um die Schäferkampsallee 11 verteilt. Ich wollte etwas über die Familie Wagner erzählen, da die Finanzierung der Steine noch nicht steht. In einem anderen Fall hatten sich die Nachbarn angesprochen gefühlt und eine Patenschaft übernommen. Hier war es jetzt genauso, Nachbarn übernahmen die Patenschaft für die vier geplanten Stolpersteine. Diese Aktivität ordnet sich ein in andere um das Viertel in diesem Jahr.

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2. Februar 2020
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Wie steht es um die wirtschaftliche Lage der MOPO?

Die Zahlen der MOPO sind öffentlich einsehbar, es gibt im Prinzip kein Geheimnis über die Lage des Unternehmens. Das vorhandene Bild einer immer rote Zahlen schreibende MOPO trifft nicht zu. Von 2000 bis 2014/15 gab es, soweit sie öffentlich sind oder in Konzernbilanzen an sich dargestellt wurden, schwarze Zahlen. Per letzten Jahresabschluss schrieb die Morgenpost Verlag GmbH unter Berücksichtigung ihrer beiden Tochterunternehmen Hamburg First und DuMont Media einen Verlust von – 1,9 Mio. €. Der Gewinnvortrag 2017 betrug 0,9 Mio. €. Unter Berücksichtigung des noch verbliebenen gezeichneten Kapitals in Höhe von über 1,0 Mio.€ blieb eine Summe von + 19.361,78 € beim Eigenkapital.

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1. Februar 2020
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Warum es zu einer Kundgebung am Meßberghof kam?

Eine Recherche über einen Stolperstein von Gertrud Seidl und Ernst Bauer aus Hamburg machte mich auf das Unternehmen Hugo Hartig in der Burchardstraße 1 aufmerksam, dass 1938/39 “arisiert” wurde. Über die Recherche zur Chemischen Fabrik Kleemann, in der ich Anfang der 1970er Jahre gearbeitet hatte, war ich über auf das Thema “Arisierung” gefallen. Bei mir im Wohnviertel hatte ich ebenfalls recherchiert und über Schicksal der Familie Bernhardt Heinemann die jetzigen Mieter/innen in der Weidenallee 38/40 informiert. Über weitere “Arisierungen” bin ich am zusammentragen und werde weitere kleine Geschichten aufschreiben. Es schmerzt, hier zu leben und darum nicht zu wissen.

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30. Januar 2020
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Auch nach mehr als 70 Jahren kann man sich entschuldigen

Die Berichte des SPIEGEL und des NDR über die Aktivitäten der Bauer Media Group im Nationalsozialismus zeigen, dass das Unternehmen einen Umgang mit seiner Vergangenheit finden muss. Die demokratische Öffentlichkeit verlangt dringend Antworten und Aufklärung. Als international bedeutender Hamburger Medienkonzern trägt die Bauer Media Group eine besondere publizistische Verantwortung und hätte bereits seit langem seine Geschichte aufarbeiten müssen. Während Bertelsmann oder die DuMont-Mediengruppe selbstständig Historiker_innen beauftragt hatten, um die eigene Rolle im Nationalsozialismus zu erforschen, erweckte die Bauer jahrzehntelang den Eindruck, zwischen 1933 und 1945 hätte Stillstand geherrscht.

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29. Januar 2020
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Eine Belegschaft mischt sich in offenen Verkaufsprozess ein


update: 30.01.2020:  horizont.net, schreibt, dass die Essener Mediengruppe die Verhandlungen mit DuMont abgebrochen hat. Damit steht DuMont vor einem Scherbenhaufen einer nicht mir zu verstehenden „Portfolio-Bereinigungs-Strategie“.  Weitere Verhandlungen schließt Funke aus. Funke sei bereit gewesen, 10 Mio Euro für mopo.de zu zahlen, DuMont wollte aber auch Zeitung und Verlag verkaufen und gab in den Verhandlungen an, es gäbe einen weiteren Interessenten. Wer das sein soll, ist jedoch unklar. Laut Simon will Funke das nicht investierte Geld nun nutzen, um ein eigenes Reichweitenportal für Norddeutschland zu starten.

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28. Januar 2020
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Nach DuMont meldet sich jetzt Funke zu Wort: Wir verhandeln

Die Funke Mediengruppe bestätigt jetzt auch, dass sie Gespräche mit der DuMont Mediengruppe über den Kauf von mopo.de führen. Aus kartellrechtlichen Gründen sei ein Kauf des gesamten Unternehmens nicht möglich. Der DuMont-Vorstand hatte am Montag davon gesprochen, dass man nach einer kartellrechtlichen Lösung suche. Noch-Kommunikationschef der Funke Mediengruppe, Tobias Korenke, verweist anlässlich der heutigen Protest-Aktion vor dem Hamburger Standorts des Unternehmens darauf, dass dies in seinen Augen an einem falsche Ort erfolgt. Nach seiner Meinung müsste man vor DuMont protestieren (“wer ist verantworlich für eure Misere?”). 

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27. Januar 2020
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Wie war das unter den Nazis in der Burchardstraße 1?

Am Montag, den 27. Januar 2020 haben wir noch einmal ein Flugblatt vor einigen Unternehmen im Kontorhausviertel verteilt, um für die Kundgebung am Meßberghof zu werben. Die Absicht war, an Beispielen in der unmittelbaren Umgebung , die Verfolgung und Vertreibung, aber wohl auch Tod, wenn man sich der Gesamtlage der italienischen Militärinternierten in Hamburg ansieht und deren Opfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

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27. Januar 2020
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Druck zeigt Wirkung! DuMont sieht Öffentlichkeitsarbeit für schädlich für ihre Verkaufsgespräche an

Die DuMont Mediengruppe sieht sich jetzt veranlasst, zu der in Hamburg entstandenen Debatte um die Zukunft der Zeitung eine Erklärung abzugeben. Sie sehen die entstandene Öffentlichkeit als schädlich für ihre Verkaufsgespräche an. Mit der Erklärung wird erstmals klar, dass man auch mit Hamburger Marktteilnehmern spricht, da man nach kartellrechtlichen Möglichkeiten sucht, so DuMont. Indirekt ist damit klar, dass man mit der Funke Mediengruppe sprechen dürfte. Axel Springer dürfte es nicht sein, die sollen schon gelacht haben, als DuMont ihnen mit dem Verkauf ihrer regionalen Mediengruppen gekommen war.

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23. Januar 2020
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Die Bauchlandung einer Sanierungsstrategie

Mit der Ankündigung der DuMont Mediengruppe, die Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung in Halle an die Bauer Media Group zu verkaufen, kann man den Prozess der Portfoliobereinigung von DuMont kommentieren. Ende Dezember 2019 hatte DuMont erklärt, am Kölner Stadt Anzeiger und Express festzuhalten. Bezogen auf Halle gibt es noch den Kartellvorbehalt und die abschließende Überweisung des Kaufpreises. Wofür DuMont vermutlich einen Kredit aufnehmen müsste oder seine Kreditlinie belasten würde, für die Bauer Media Group ist das ein Kleinstbetrag – in einem ordentlich geführten Medienunternehmen.

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15. Januar 2020
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Betroffenheit nicht mit mir alleine ausmachen

Heute Morgen haben der Spiegel und der NDR/ZAPP einen Bericht über die Geschichte der Bauer Media Group in der Nazi- Zeit veröffentlicht. Bisher hatte das Unternehmen selber auf ihrer aktuellen Web-Seite darüber keinen Vermerk stehen. Alfred Bauer war in der NSDAP und hat sich nach den vorliegenden Berichten und Dokumenten an der „Arisierung“ jüdischen Eigentums beteiligt und offenbar auch persönliche Vorteile verschafft. Bauer will einen Historiker mit der Unternehmensgeschichte beschäftigten. Sie geben an, dass sie selber keine Unterlagen im Unternehmen haben. Ich finde die Geschichte der „Arisierung“ der aufgeführten Häuser in der Hoheluftchaussee 91/93 so beklemmend, dass ich sie aufgeschrieben und den Mieter/innen in die Briefkästen gesteckt habe. Hierzu bedarf es keines Historiker, hier bedarf es einer Haltung. Hier die Info:

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13. Januar 2020
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Die Spannung um die Zukunft wächst

Die Frage der Zukunft der MOPO nimmt im Januar 2020 Fahrt auf. Noch ist nicht klar, mit wem DuMont neben Funke verhandelt. Wir alle sind am recherchieren. Seit Dezember 2019 ist klar, dass DuMont mit verschiedenen Partnern spricht. Das Gerede von der Einstellung als eine Option besagte nur, dass mann sich wieder breiter aufgestellt hatte, da es eine neue Lage gab. Das „aufspießen“ der Äußerung vom MOPO-Mitgeschäftsführer Froben war der Punkt, die Debatte um die Zukunft der Marke zu treiben. Da DuMont so oder so Geschichte war, ging es daneben auch um eine grundsätzliche Positinierung, wo der Platz sein müsste.

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9. Januar 2020
nach Holger Artus
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DuMont mit – 85,7 Mio. € Verlust – 2018 zweitschlechtestes Ergebnis in der Geschichte

Wie meedia.de schreibt, hat die Die DuMont Mediengruppe das Geschäftsjahr 2018 mit einem Verlust von – 85,7 Mio.€ beendet. Das ist eines der schlechteste in der Geschichte von DuMont. Lediglich 2012 betrug der Verlust – 112 Mio.€, was vor allem auf die Insolvenz der Frankfurter Rundschau sowie Neubewertungen von Unternehmen zurückzuführen war. Die Geschäftsführung rechnet für 2019 mit “einem Konzernjahresfehlbetrag in einstelliger Millionen EUR Größenordnung.”

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