Ansichten

Holger Artus

8. Februar 2019
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Was passiert in der Funke Mediengruppe?

Mit den jetzt in den verschiedenen regionalen Medienhäuser der Funke Mediengruppe präsentierten Abbau-Programmen, die bereits im Vorfeld betriebenen personellen Maßnahmen, dem anhaltenden Zickzack-Kurs in der redaktionellen Digitalisierungsstrategie, wird sichtbar, dass es eine angespannte Lage im Zeitungsgeschäft der Funke Mediengruppe gibt. Zwar redet man vom „Zukunftsprogramm 2022„, aber das wird nichts daran ändern, dass mit den jetzigen Schritten die Probleme der Mediengruppe im Kern bestehen bleiben. Weiterlesen →

30. Januar 2019
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Wohnungsgesellschaften wie Vonovia investieren internationales Kapital auch in Hamburg

Die Wohnungsgesellschaft Vonovia SE ist mit ihrem Bestand von 333.381 Wohnungen (2016) eine der größten Immobilienunternehmens in Deutschland. In Hamburg umfasst der Wohnungsbestand 16.644 Wohnungen. Aktuell in die Debatte ist Vonovia durch den Kauf eines Teilgrundstücks des ehemaligen Sportplatzes in Stellingen gekommen. Das Abendblatt schrieb, dass hierfür 40 Mio. € bezahlt wurden, obwohl es Anbieter gab, die bessere konzeptionelle Vorstellungen über den künftigen Neubau von 177 Wohnungen hatten.  Weiterlesen →

28. Januar 2019
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„Fußball im Nationalsozialismus“ – Veranstaltung im Haus des Sports

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fußball im Nationalsozialismus“ , die vom HSV, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und des Netzwerk Erinnerungsarbeit am 27. Januar 2019 im Haus des Sports organisiert wurde, präsentierten Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Hertz Schule das Ergebnis eines Schulprojekts „Klassenzimmer in Action„. Sie hatten sich drei Tage mit der Geschichte des HSV in der Nazi-Zeit beschäftigt. Ihr Thema: Wie können Fußballvereine dazu beitragen, dass sich so etwas wie der Faschismus in Deutschland nicht wiederholt. Weiterlesen →

26. Januar 2019
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Der § 219a gehört gestrichen

Gut 400 Frauen und Männer folgten am Sonnabend, den 26. Januar 2019, dem Aufruf des Hamburger Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung zu einem Aktionstag zur Streichung des § 219a aus dem Strafgesetzbuch. Er verbietet Ärztinnen und Ärzten, in der Öffentlichkeit über Ihren Leistung zu Schwangerschaftsabbrüchen zu informieren. 

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15. Januar 2019
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Die Auseinandersetzung um Filtrona Crissier – eine tolle Erfahrung 2004

Vor 15 Jahren war ich in Lusanne. Es war sausau-kalt. Ich hatte an einer Versammlung streikender Frauen vom Filtrona in Lusanne teilgenommen. Seit Anfang Januar war ich in Kontakt mit den deutschen Betriebsrat der Unternehmensgruppe und hatte – wie so oft – ein Flugblatt geschrieben, dass vor dem Werk in Reinbek verteilt wurde. Um den Konakt zu den amerikanischen und englischen Gewerkschaften/Vertretungen vor Ort hatte ich mich bemüht und zu zwei Werken über Teamster (Mexiko und Richmond) Beziehungen hergestellt. Weiterlesen →

14. Januar 2019
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Sollte man eine Strategie im Linken–Wahlkampf verfolgen?

Nach den Bezirksversammlungswahlen am 26. Mai 2019 wird die „Regierungskoalition“ von SPD und Grüne in Hamburg-Eimsbüttel fortbestehen. Die Verhältnisse von SPD und Grün könnten sich umkehren. Die CDU droht, beim vierten Platz in der Wähler/innen-Gunst weiter an Zustimmung zu verlieren. Für eine linke Opposition also alles klar? Dazu noch was für Eimsbüttel oder deren Stadtteile entwickeln? Bleibt man bei seiner heutigen „Linie“, eben auf das Ansehen in der Bundespolitik zu setzen? Die praktischen Erfahrungen mit der Linken in der Planung lassen einem zweifeln, ob sie so etwas wie eine Strategie verfolgen (werden).

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7. Januar 2019
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Heute, vor zehn Jahre, informierte DuMont über den MOPO-Kauf

Am 6. Januar 2009 informierte die DuMont Mediengruppe, dass sie die deutschen Beteiligungen der mecom plc kaufen wird. Im Kern waren das die Zeitungstitel Berliner Zeitung, Berliner Kurier und die Hamburger Morgenpost. mecom hatte vorher bereits einen Teil seines norwegischen Portfolios verkauft, jetzt folgten die deutschen Beteiligungen. Schaut man sich das Ergebnis der MOPO zum 31.12.2018 mit 3,3 Mio. € Jahresüberschuss (Berliner Verlag plus 6,7 Mio.€) an, so wird sichtbar, dass es nicht um die Lage der deutschen Unternehmen ging, sondern um die Entschuldung von mecom als internationale Mediengruppe mit Zeitungen in den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Polen und Deutschland ging. Weiterlesen →

5. Januar 2019
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Volle Pulle hetzen, es bleibt schon was kleben

Die AfD wird auch zu den Bezirksversammlungswahlen in Eimsbüttel 2019 kandidieren. Im November 2018 soll sie nach eigenen Angaben ihre Kandidaten/innen für Eimsbüttel nominiert haben. Die Linie ist klar: es wird gegen Geflüchtete und Ausländer gehetzt. Man ist sich nicht zu doof, die Tage zu zählen (vier), an denen angeblich Scherben vor einem Hauseingang in Eimsbüttel lagen, in dem geflüchtete Menschen leben sollen. Weiterlesen →

1. Januar 2019
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Über die Tarifauseinandersetzung in der Druckindustrie 2003-2005

Über 1 1/2 Jahre schleppten sich 2003 bis 2005 die Tarifauseinandersetzungen in der Druckindustrie. Die Arbeitgeber hatten den Manteltarifvertrag und die Regelungen zur Maschinenbesetzungen in der Druckindustrie gekündigt. Es war bisher eine der längsten Tarifauseinandersetzungen in diesem Industriezweig. Am Ende hatten 192 Betriebe und rund 9.000 Beschäftigte an den Warnstreiks teilgenommen. Es gab 15 Verhandlungsrunden in dem Zeitraum November 2003 bis Juni 2005. Weiterlesen →

27. Dezember 2018
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Also kam es zum Verkauf der MOPO

Am 27. Dezember 2008 informierte Christian Meier, damals vom Mediendienst kress, über die Kaufabsichten der DuMont Mediengruppe der deutschen Mecom Beteiligungen in Berlin und Hamburg. “Die britische Mecom-Gruppe will den Berliner Verlag (u.a. „Berliner Zeitung“) verkaufen. Nach Informationen des Branchendienstes kress ist der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg („Kölner Stadt-Anzeiger“, „Express“) ganz vorne im Rennen. DuMont plant offenbar eine weit reichende Fusion der „Berliner Zeitung“ mit seiner „Frankfurter Rundschau“ …Der Kaufpreis soll nun unter 200 Mio. Euro liegen und auch die „Hamburger Morgenpost“ einschließen, die ebenfalls zur Mecom-Gruppe gehört.” Weiterlesen →

23. Dezember 2018
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Die Herausforderungen der Ebene im Kommunalen

Der Secondhand-Laden Spenda Bel Osterstraße musste seinen Betrieb zum 31.12.2018 einstellen. Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, BASFI, hat 1,5 – 2 Mio. Millionen Euro weggekürzt, so dass in Hamburg diverse Projekte, die bei der Unterstützung von Langzeitarbeitslosen Leistungen anbieten, so nicht mehr fortgeführt werden können. Davon betroffen war auch der Spenda Bel in der Osterstraße. DIE LINKE in Eimsbüttel sagt: Wir haben kein Verständnis, dass man diesen Arbeitsmarkt in Hamburg in der Form schwächt. Die Mittel sind da, man muss mit den Träger darüber reden, aber nicht wortlos streichen. Weiterlesen →

21. Dezember 2018
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Über die Konsolidierung im Tiefdruck 2003-2019

Ab der Jahrtausendwende gab es eine langanhaltende Konsolidierungswelle im Tiefdruckmarkt, die sich auch weltweit äußerte. Die Tiefdruckunternehmen hatten in den von ihnen unterstellten Wettbewerb in die Druckkapazitäten investiert, um andere vom Markt zu drängen. Damals bekannte Tiefdruckunternehmen wie Quebecor (Kanada), Root Smeets (Niederlande) oder Polestar (England) gibt es so heute nicht mehr oder nicht mehr mit Druckereien. Roto Smeets hatte z.B. in seiner „Blütezeit“ 4.300 Beschäftigte, heute sind es noch 800 (2017) und ist Bestandteil der CirclePrinters Group. Polestar rauschte 2016 in die zweiten Insolvenz. Weiterlesen →

15. Dezember 2018
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Keine Instrumentalisierung

Nach den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie am 22. November 2018 ist klar, dass es erst einmal keine weiteren Verhandlungen über die gekündigten Tarifverträge in der Druckindustrie geben wird. Während ver.di die Lohntabelle gekündigt hat, haben die Arbeitgeber den Großkonflikt über die Kündigung des Manteltarifvertrag (Arbeitszeit, Schichtzuschläge) gewählt. Weiterlesen →

14. Dezember 2018
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Über die Auseinandersetzung in der Papierverarbeitung 2004/2006

September 2004 bis Juni 2006 dauerte die Tarifauseinandersetzung in der papierverarbeitenden Industrie. Sie endete mit einer Niederlage für ver.di. Das sich damals zu Beginn 10.000 von 100.000 Beschäftigten in diesem Vertretungsbereich an den Warnstreiks beteiligten, war für ver.di eine unbekannte Größe und zeigte das gewaltige Potential. Weiterlesen →

5. Dezember 2018
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Ein erfolgloser Streik in Rheinzeitung 2004

In Koblenz, am Standort der Rhein-Zeitung, ist es 2004 zu einem grundlegenden Tarifkonflikt gekommen. Die Unternehmensabsicht ist es, sich grundlegender tarifliche Bindungen zu entledigen. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten im Werbemarkt werden dafür herangezogen, um wichtige – aus Beschäftigtensicht – materielle Regelungen wirkungslos zu machen. Den Gewerkschaften geht es in der Auseinandersetzung um eine Zukunfts- wie Beschäftigungssicherung der Arbeitsplätze und des Unternehemsstandorts. Sie wollen mit dem Arbeitgeber über einen Sanierungstarifvertrag verhandeln. Dieses hat bisher abgelehnt. Weiterlesen →

10. November 2018
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Der Hamburger Senat wird mit der Klage gegen das Volksbegehren das Thema nicht los

Am 5. November 2018 protestierten hunderte Hamburger vor Rathaus der Hansestadt gegen den Antrag der Landesregierung  an das Hamburger Verfassungsgericht, die Gesetzesinitiative des Bündnisses gegen den Pflegenotstand, als verfassungswidrig zu erklären.  Ein 50 Meter langes Banner forderte die Regierenden auf: Handeln statt klagen! Weiterlesen →

8. November 2018
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Erinnere man sich der Gründe von vor 10 Jahren

2019 jährt sich am 16. September nicht nur der 70. Geburtstag der MOPO. Zum 1. April 2009 übernahmen die DuMont Mediengruppe (65 %) und der Heinen Verlag (35 %) die deutschen Beteiligungen unseres ehemaligen Eigentümer, der mecom plc. Die damaligen deutschen mecom Beteiligungen, die von DuMont übernommen wurden, waren damals die Hamburger Morgenpost bzw. mopo.de, ein Anzeigenblatt in Rostock, den Warnow Kurier, die einzige reine deutsche Online-Zeitung, netzeitung.de und die Berliner Print-Aktivitäten Berliner Zeitung, Berliner Kurier und das Szene-Magazin Tipp sowie berlin-online.de, das damalige Berliner Online-Portal plus die Berliner Zeitungsdruckerei. Weiterlesen →

27. Oktober 2018
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Wenig Bewegung bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie

„Liebe Leserinnen, liebe Leser, wegen eines Warnstreik in der Druckerei hat diese Ausgabe der Süddeutschen Zeitung nicht die gewohnte Struktur … erscheinen teilweise in reduzierter Form.“ Wäre diese Meldung nicht auf der Titelseite der heutigen Ausgabe (27.10.) gestanden, wäre kaum aufgefallen, dass die Zeitung nicht in der „gewohnten Struktur“ und in „reduzierter Form“ erschienen ist. Grund für den Warnstreik sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie.
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15. Oktober 2018
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Vor dem Landgericht in zweiter Instanz verloren, aber zufriedene Gesichter

Am 12. Oktober 2018 kam es vor dem Gießener Landgericht zur Berufungsverhandlung der Frauenärztin, Kristina Hänel. Vom Amtsgericht Gießen war sie 2017 zu einer Strafe von 6.000 € verurteilt worden, weil sie auf ihrer beruflichen Web-Seiten über ihren Leistungskatalog auch über den Schwangerschaft-Abbruch informiert. Sie wurde von fanatischen Frauenhassern angezeigt, da diese Web-Veröffentlichung nach deren Auffassung gegen den § 219a StrafG verstöße, der die Information über Schwangerschafts-Abbrüche zum wirtschaftlichen Zweck verbietet. Weiterlesen →