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Holger Artus

21. November 2018
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ver.di auf dem Weg, den Flächentarifvertrag bei dem Zeitungsredaktionen zu verlassen

Am 22. November 2018 findet die nächste Tarifverhandlungsrunde für die Arbeiter der Druckindustrie statt. Am 5. November 2018 hatte die Tarifkommission Zeitungsredakteure in verdi getagt. Nach der ihrer Mitgliederbefragung über das Verhandlungsergebnis vom Juli 2018 zwischen der größten Journalistengewerkschaft, dem DJV, mit den Zeitungsverlegern, wurde es jetzt auch formal abgelehnt.  Weiterlesen →

10. November 2018
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Der Hamburger Senat wird bei Klage gegen das Volksbegehren das Thema nicht los

Am 5. November 2018 protestierten hunderte Hamburger vor Rathaus der Hansestadt gegen den Antrag der Landesregierung  an das Hamburger Verfassungsgericht, die Gesetzesinitiative des Bündnisses gegen den Pflegenotstand, als verfassungswidrig zu erklären.  Ein 50 Meter langes Banner forderte die Regierenden auf: Handeln statt klagen! Weiterlesen →

27. Oktober 2018
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Wenig Bewegung bei den Tarifverhandlungen in der Druckindustrie

„Liebe Leserinnen, liebe Leser, wegen eines Warnstreik in der Druckerei hat diese Ausgabe der Süddeutschen Zeitung nicht die gewohnte Struktur … erscheinen teilweise in reduzierter Form.“ Wäre diese Meldung nicht auf der Titelseite der heutigen Ausgabe (27.10.) gestanden, wäre kaum aufgefallen, dass die Zeitung nicht in der „gewohnten Struktur“ und in „reduzierter Form“ erschienen ist. Grund für den Warnstreik sind die laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Druckindustrie.
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15. Oktober 2018
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Vor dem Landgericht in zweiter Instanz verloren, aber zufriedene Gesichter

Am 12. Oktober 2018 kam es vor dem Gießener Landgericht zur Berufungsverhandlung der Frauenärztin, Kristina Hänel. Vom Amtsgericht Gießen war sie 2017 zu einer Strafe von 6.000 € verurteilt worden, weil sie auf ihrer beruflichen Web-Seiten über ihren Leistungskatalog auch über den Schwangerschaft-Abbruch informiert. Sie wurde von fanatischen Frauenhassern angezeigt, da diese Web-Veröffentlichung nach deren Auffassung gegen den § 219a StrafG verstöße, der die Information über Schwangerschafts-Abbrüche zum wirtschaftlichen Zweck verbietet. Weiterlesen →

11. Oktober 2018
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ver.di/dju auf dem Weg in die Isolation

Das im Juli 2018 zwischen den Zeitungsverlegern und der größten Journalistengewerkschaft, dem DJV, erzielte Verhandlungsergebnis über eine Gehaltserhöhung für die Redakteure/innen wurde von der ver.di Verhandlungskommission damals nicht übernommen. Zwischenzeitlich hat der DJV den Abschluss bestätigt und auch die Verlegergremien haben dem zugestimmt. Jetzt hat eine Abstimmung unter den am Streik beteiligten Zeitungsredaktionen und in ver.di organisierten Beschäftigten stattgefunden, ob man sich dem Abschluss (des DJV) anschließt oder ihn ablehnt. Weiterlesen →

8. Oktober 2018
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Wo steht die Funke Mediengruppe heute im Lesermarkt?

<Die Neuorganisation des Lesermarkts in der Funke Mediengruppe nimmt für die Entwicklung der Unternehmensstrategie – auch im Zusammenhang mit der neuen Digitalstrategie –  einen wichtigen Platz ein. Die Vertriebsumsätze sind langfristige Umsätze, die relativ stabil zu kalkulieren sind. Das Zeitungsgeschäft der Funke Mediengruppe macht 58 Prozent des Gesamtumsatzes aus. 2016 betrug der Umsatz der Zeitungssparte 763,4  Mio.€ Weiterlesen →

2. Oktober 2018
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Weitere Zeitungsdruckereien werden geschlossen

Der Umfang an geschlossenen Zeitungsdruckereien ist noch überschaubar. Vieles wurde in den letzten Jahren über Optimierungsprozesse in den Druckerei, also Personalabbau und Umverteilung von Arbeitseinkommen zu Gunsten der Unternehmen, geregelt. Maschinen wurden stillgelegt, personelle Besetzungsregelungen abgebaut und die Tarifbindung verlassen. Dies erfolgte in den vergangenen Jahrzehnten in der Regel immer über eine Ausgliederung und im Zusammenhang mit einem Invest in neue Technik. < Weiterlesen →

26. September 2018
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Deportation der Jüdinnen und Juden erfolgte auch über die Schule Schanzenstraße

Zwischen 1940 und 1945 wurden vom Hannoverschen Bahnhof in Hamburg mindestens 7.692 Menschen aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos bzw. Vernichtungslager verschleppt. Die Deportationen begannen am 25. Oktober 1941 vom Hamburger Logenplatz. Die letzte Deportation erfolgte in Hamburg am 14. Februar 1945 nach Theresienstadt. Insgesamt wurden die Deportationen 20-mal organisiert, unter Federführung der Hamburger Polizei. Weiterlesen →

17. September 2018
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Zur Erinnerung an Hans Hornberger

Der Mob, der sich am 1. September 2018 in Chemnitz zusammen rotte, sollte mich nicht tatenlos lassen. Da war die große Demo am 5. September 2018 in Hamburg gegen Rechts mit dem 10.000 Teilnehmer/innen, an der ich mich beteiligte. Gleichzeitig hatte ich mich an meine Nachbarschaft im Viertel gewandt, vor deren Wohnungen Stolpersteine an die Opfer der Nazis erinnert und angekündigt, dass ich am 23. September 2018 die Steine reinige. Insgesamt waren es 40. In einem Nachbarschaftsbrief habe ich die Aktion angekündigt und beim verteilen viele Gespräche geführt. Auf der Rückseite des Infos habe ich über die Personen informiert, deren Namen auf den Stolpersteinen stehen. Dabei habe ich lediglich den Text von der Web-Seite Stolpersteine Hamburg auf eine DIN A4 Seite zusammengeschrieben. Am Tag der Reinigung kamen Mieter raus und beteiligten sich daran. Weiterlesen →

5. September 2018
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Gegen Rechts nicht alleine am 5. September 2018 in Hamburg

Über 10.000 Menschen demonstrierten am Mittwoch, den 5. September 2018, durch die Hamburger Innenstadt. Rund 150 Nazis und AFDler rotteten sich am Hamburger Gänsemarkt zusammen, lautstarker Protest der Tausenden macht eine Kundgebung unmöglich. Die Gegen-Demonstranten haben deutlich gemacht, dass sie sich einmischen werden, wenn Rechte versuchen, ihre rassistische und nationalistische Hetze zu verbreiten, welcher Vorwand es auch immer ist und sich im öffentlichen Raum zeigen. Weiterlesen →

2. September 2018
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16.000 bei „Seebrücke-Demo“ in Hamburg dabei

Die heutige Demonstration  wurde ein Zeichen gegen den Rechtsruck und Rassismus, gegen das Flüchtlingssterben im Mittelmeer.  Tausende zogen am 2. September bei einer Demo der „Seebrücke“ in Hamburg von den Landungsbrücken, direkt an der Elbe durch die Innenstadt zum Hamburger Rathausmarkt. 5.000 waren zum Beginn der Demonstration an den Hamburger Landungsbrücken dabei. Nach dem Abpfiff des Fußball-Bundesliga-Spiels des FC St.Pauli gegen Köln nahmen weitere Tausende Menschen an der Demo teil. Im Stadion war vom Verein zur Teilnahme aufgerufen worden. Auf der Abschlusskundgebung wurde am Ende von über 16.000 Teilnehmer/innen gesprochen. Eine der größten Demonstrationen in den letzten beiden Jahren. Bei den Demonstrationen 2016 gegen TTIPP waren es 64.000 damals auf dem Rathausmarkt. 2017, gegen das Treffen der G 20 in Hamburg waren es über 100.000. Weiterlesen →

1. September 2018
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Anti-Kriegstag Demo in Hamburg am 1. September 2018 “Abrüsten statt Aufrüsten”

Traditionell trafen sich am 1. September 2018 Gewerkschafter/innen auf dem Hamburger Friedhof in Ohlsdorf und Nachmittags zu einer kleinen Gedekkveranstaltung, Nachmittags gab es eine Demonstration des Hamburger Forums, an der sich rund 600 Menschen beteiligten. Der DGB Hamburg hatte zu einer Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus aufgerufen. Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg, sagte auf der Veranstaltung „Waffengewalt und militärisches Wettrüsten lösen keine Probleme. Deswegen müssen die deutschen Politiker endlich umdenken und mit den anderen EU-Partnern eine gemeinsame europäische Friedensstrategie erarbeiten. Die NATO fordert eine Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung eines Landes. Das lehnen wir ab. Für Deutschland würde das bedeuten den Militäretat annähernd zu verdoppeln. Das ist Geld, dass in anderen wichtigen Bereichen des zivilen Lebens dann fehlt.“ Weiterlesen →

31. August 2018
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Ärzte, die auf ihrer Web-Seite Schwangerschaftsabbrüche informieren, dürften nicht nach §219a Straftäter sein

Am 29. August 2018 wurde vor dem Kasseler Amtsgericht eine Strafanzeige gegen die beiden Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus wegen Verstoßes gegen den § 219a Strafgesetzbuch verhandelt. Eine Kammerentscheidung erfolgte fürs erste nicht, da von der Verteidigung ein Befangenheitsantrag gegen die Richterin gestellt wurde. Anlässlich des Termins fand vor dem Gericht morgens eine Kundgebung mit hunderten Teilnehmer/innen statt. In einem anderen Verfahren, bereits in zweiter Instanz gegen die Gießener Ärztin Kristina Hänel, wurde der Termin vom 6. September 2018 aufgehoben und um auf den 12. Oktober verlegt. Beide Verfahren, in Kassel und Gießen, zielen von Betroffener-Seite auch darauf ab, die Bewegung für eine Streichung des § 219a zu stärken. Aus einer Absicht, einzuschüchtern ist eine Frauenbewegung neu erwacht, die sich selbstbewusst formiert und einmischt. Weiterlesen →

30. August 2018
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LVZ-Druckerei vor dem „Aus“?

Nach Medienangaben soll in 2019 der Druckauftrag der BILD Sachsen nicht mehr bei der  Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG), sondern in der Axel Springer Druckerei Spandau, produziert werden: Die LVZ druckt aktuell täglich 270.000 Exemplare, das ist mehr als die Hälfte des täglichen Druckvolumens der Druckerei. Spätestens zum Jahreswechsel 2019/20 wolle Springer die Teilauflage in die eigene Druckerei in Berlin-Spandau holen.”  Dabei geht es inhaltlich aber auch um weitere Druckaufträge der BILD in anderen Zeitungsdruckereien in Ostdeutschland.  Bereits zum 1. Januar 2019 soll auch der Druckauftrag der DNN von Leipzig nach Dresden, zur dortigen Zeitungsdruckerei von G+J, wandern.  Verhandlungen soll es mit der G+J-Tochter in Dresden, der DD-V Mediengruppe, auch über den Druckauftrag der LVZ geben. Es soll auch Gespräche mit der DuMont Mediengruppe in Halle geben. “Sollte die Leipziger Druckerei zur Disposition stehen, stünden die Chancen für DuMonts Druckerei in Halle gut, den Auftrag zu erhalten, schreibt Renner – dort entsteht, eine halbe Autostunde von der Leipziger Druckerei entfernt, die „Mitteldeutsche Zeitung.” Weiterlesen →

20. Juni 2018
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Vom Sanierungsfall auf dem Weg zum Konsolidierungsgewinner

Nach einiger Zeit habe ich mich mal wieder angefangen, mich mit den Bilanzen der Mediengruppen zu beschäftigen und will versuchen, eine gewisse Kontinuität in der Beobachtung zu halten. Das ist schwer und sicher wird auf Grund von fehlendem Wissen und mangelnder Einschätzung eher daneben liegen. Aber ich versuche es. Hier das Beispiel der Madsack Mediengruppe. Zu erste wollte ich schreiben: Konsoldierungsgewinner, nach dem lesen habe ich mich dafür entscheiden, davon zu schreiben, dass man auf dem Weg ist, Konsolidierungsgewinner zu werden.  Weiterlesen →

10. Juni 2018
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Funke: Auf Wachstumskurs

Seit Übernahme der Mehrheit der Unternehmensanteile durch die Verlegerin Petra Grotkamp Anfang 2012 wurde die Funke Mediengruppe grundlegend neu strukturiert. Frühere Spekulationen, Funke werde durch den Kauf der Axel Springer Zeitungs-und Zeitschriftentitel ins Schleudern kommen, haben sich nicht bewahrheitet. Aus dem WAZ Zeitungskonzern wurde 2014 die Funke Mediengruppe formiert. Mit dem Kauf der regionalen Abo-Zeitungen und Publikumszeitschriften der Axel Springer SE 2013/2014 wurden die gesamten Prozesse in der Gruppe neu organisiert. Weiterlesen →

25. November 2017
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Stellungnahme im Wirtschaftsauschuss der Hamburgischen Bürgerschaft am 23. November 2017

Am 23. November 2017 war eine Anhörung über die Perspektive der regionalen Printmedien im Wirtschaftsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft. Überraschenderweise war ich als einer von mehreren Auskunftspersonen genannt worden und  habe ich mich an den Fragen und Debatten beteiligt. Vorab hatte ich eine Statement zur Protokoll gegeben, damit etwas „bleibt“. Weiterlesen →

19. Oktober 2017
nach Holger Artus
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Faktencheck

Im Zusammenhang mit dem Schreiben der fünf Fraktionsvorsitzenden der Hamburgischen Bürgerschaft zum Stellenabbau in der MOPO stellt DuMont einige Behauptungen auf, die wir auf der Betriebsversammlung bereits klargestellt haben. In einem weiteren Schreiben haben die Fraktionen erklärt, dass ihnen leider beim kürzlich versandeten Brief … ein Fehler unterlaufen ist, der sachlich einen falschen Eindruck hinterlässt.“ Der letzte Absatz muss lauten: Wir appellieren an die Verantwortlichen im Verlagshaus der DuMont Mediengruppe und in der Chefredaktion der MOPO, auf … den Abbau von 11 von 65 Stellen und die Verlagerung der Mantelproduktion noch einmal zu überdenken.”DuMont hat davon gesprochen, dass sich die Fraktionen „von gezielten Falschangaben leiten und instrumentalisieren lassen.” Zur „Faktenlage“ schreiben die Geschäftsführung und Chefredaktion, zusammen mit dem DuMont Vorstand u.a. Weiterlesen →

27. September 2017
nach Holger Artus
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Antrag auf Einstweilige Verfügung gegen geplante Kündigungen

Heute hat der MOPO-Betriebsrat eine Einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht Hamburg gegen die vier geplanten Kündigungen beantragt. Ziel des Antrages ist es, dass die Kündigungen erst nach Abschluss der Beratungen mit dem Betriebsrat – wie im Betriebsverfassungsgesetz vorgesehen – ausgesprochen werden.  Mit den jetzt für kommende Woche angedrohten Kündigungen werden betriebliche Lösungswege durch das Unternehmen einseitig verschlossen. Weiterlesen →