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Holger Artus

25. November 2022
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Betr: Stolpersteine für Hindelchen, Elias und Josef Karp, Große Bergstraße 250

Zusammen mit Ralf Dorschel habe ich eine Nachbarschafts-Info zu Hindelchen, Elias und Josef Karp geschrieben und heute in der Großen Bergstraße 250 verteilt. Hier erinnern drei Stolpersteine an sie. Hindelchen Karp wurde am 15. Juli 1942 über die Schule Schanzenstraße nach Theresienstadt/Terezin deportiert.

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13. November 2022
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Eine aufwendige Recherche zur Sammelstelle Schanzenstraße im Juli 1942 und Bedenken anderer

Immer, wenn wir etwas zu den beiden Deportationen am 15. und 19. Juli 1942 über die Sammelstelle in der Schule Schanzenstraße im Hamburger Weiden- und Schanzenviertel machten, sind wir mit Bedenken von verantwortlichen Stellen der institutionellen Träger der Erinnerungskultur in Hamburg konfrontiert worden. 

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12. November 2022
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Frieda Beer – eine jüdische Zwangsarbeiterin in der Sternwoll-Spinnerei bis zu ihrer Deportation 1941

Bei meiner Recherche zu den Novemberpogromen 1938 bei uns im Wohngebiet war ich auch über Frieda Beer gestolpert. Sie wohnte mit ihrer Familie in der Bartelsstraße 72 im Schanzenviertel. Bevor sie 1941 nach Lodz deportiert wurden, musste Frieda Beer als jüdische Zwangsarbeiterin in der Sternwoll-Spinnerei arbeiten, jenem Unternehmen, zu dem ich seit 2012 immer wieder recherchiere und jährlich öffentlich an die damaligen NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern erinnere. Immerhin habe ich da 35 Jahre meines Arbeitsleben auf dem Firmengelände verbracht.

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24. Oktober 2022
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Kennen Sie Anna Grünthal und Emil Hochfeld aus der Schäferkampsallee 49?

Anna Grünthal und Emil Hochfeld wohnten vor ihrer Deportation nach Theresienstadt/Terezin in der CSR 1942 in der Schäferkampsallee 49. Über sie habe ich heute eine Nachbarschaftsinfo in die Briefkästen um die Adresse verteilt. Einmal ging es um die Info zu den beiden NS-Opfern, dann um die Frage, ob sie sich vorstellen könnten, Pate:in für einen Stolperstein zu werden und wir wollen auf unsere Kundgebung anlässlich der November-Pogrome 1939 am 9. November 2022 um 18 Uhr im Haupteingang der Ganztagsgrundschule im Viertel hinweisen.

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21. Oktober 2022
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Mit Absichtlichkeit die Gewerkschaftsbewegung vorführen?

Die Mehrheit des Hamburger Forums verfolgt die Strategie, mit so genannten Querdenker-Strukturen in Hamburg zusammen zu arbeiten. Begründet wird es damit, dass sie keine Nazis sein. „Angesicht der gesellschaftlichen Verhältnisse sind viele Menschen verwirrt. Damit sie nicht bei Nazis, Rechtspopulisten, völkischen Demagogen usw. landen, würde ich mit ihnen diskutieren, also vorausgesetzt sie sind dazu fähig und bereit.” Dieses „mit ihnen diskutieren“ ist praktisch der vermeintliche Freifahrt-Schein geworden, eine politische „Zusammenarbeit mit jemanden“ zu praktizieren, der eher nicht verwirrt und dazu bereit ist.

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15. Oktober 2022
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Das Hamburger Forum begründet Begrüßung von Rechten auf der Kundgebung am 1. Oktober 2022 mit dem Inhalt des Transparents

Der jüngste Newsletter des Hamburger Forums ist Anlass für diesen Beitrag. Inhaltlich geht es in ihm auch um das Geschehen verschiedener Demonstrationen in Hamburg. Zu heftigen Diskussionen war es auf Facebook und Twitter über Vorbereitung und die Abläufe am 1. Oktober 2022 in Hamburg gekommen.

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11. September 2022
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Auch im dritten Jahr an die italienischen Militärinternierten in Hamburg erinnert

2022 haben wir im dritten Jahr an die italienische Militärinternierten in Hamburg als eine NS-Opfergruppe unter den Zwangsarbeiter in der Nazi-Zeit nach dem Beginn des 2. Weltkriegs 1939 erinnert. Wie bei den vorangegangen Aktivitäten zum 8. September habe ich meine Stichworte zur Bewertung aufgeschrieben.

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5. September 2022
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„Mit dem Hunger kann man nicht diskutieren“ – Das Tagebuch von Marino Ruga

Marino Ruga war ein italienischer Militärinternierter (IMI), der als Zwangsarbeiter bei den Hamburger Wasserwerken bis Mai 1945 tätig war. Er hatte über diese Zeit ein Tagebuch geführt, mit Bleistift aufgeschriebene Notizen, die erhalten geblieben sind. Sein Sohn, Gianna Ruga, bringt dieses Tagebuch mit nach Hamburg.

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4. September 2022
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Stichwortartiger Wissenstand zu den beiden Zwangsarbeitslager der Hamburger Wasserwerke

Am 8. September 2022 findet wieder eine Kundgebung zur Erinnerung an die italienischen Militärinternierten in der Süderstraße 112 in Hamburg statt. Hier war ein Zwangsarbeitslager der Hamburger Wasserwerke, eines von über 600 Unternehmen, in denen die IMI als Zwangsarbeiter leben und arbeiten mussten.

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