Ansichten

Holger Artus

5. Oktober 2019
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Notizen zur Periode 2016-2018

Nach meinem Ausscheiden aus der MOPO habe ich mir noch einmal die Betriebsratsinformationen in verschiedenen Jahren der MOPO unter DuMont angesehen. Aktuell befindet sich das Unternehmen in einer schwierigen Lage. Seit 2009 ist DuMont Eigentümer der Hamburger Morgenpost. 2014 kam es (wieder) zu einem Strategiewechsel, der Sanierung der Gruppe und deren Entschuldung. Aber sie mündete m.E. in der Entscheidung von Ende 2018, den Verkauf der Zeitungssparte zum Verkauf anzubieten. Ich habe die Periode 2014-2018 aus meiner Sicht noch einmal aufgeschrieben.

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27. September 2019
nach Holger Artus
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Zerstörter Stolperstein vor der Gärtnerstraße 117 wird erneuert

Die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Eimsbüttel hat schnell reagiert. Zur jüngsten Sitzung der Bezirksversammlung am 26. September 2019 hat sie einen Antrag eingebracht, der die Zerstörung des Stolpersteins vor der Gärtnerstraße 117 verurteilt und die Kosten für seine Erneuerung übernimmt. Ein richtige Haltung, ein sehr guter Antrag. Ich habe ein Flugblatt in den anliegenden Häusern der Gärtnerstr.117 verteilt, um an Renata Drehemel zu erinnern und eine nachbarschaftliche Aktion am 30. September 2019 am späten Nachmittag angekündigt. Hätte ich nicht auf andere gewartet, wäre das Flugblatt schon längst verteilt worden und die Aktion schon gewesen. Die Gespräche an den Haustüren waren informativ, die Nachbarschaft wusste um die zerstörten Steine.

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22. September 2019
nach Holger Artus
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Nicht tolerieren, wenn Nazis schmieren

 Beim Spazierengehen durch das Viertel habe ich in Ihrer/Eurer Straße, der Lindenallee, vor dem Haus Nr. 24 b gesehen, dass die beiden davor eingelassenen Stolpersteine beschmiert worden sind. Sie waren erst vor kurzem in den Gehweg gesetzt worden. Ich finde, man sollte das nicht tolerieren und möchte die beiden Steine reinigen. Wenn Sie dabei sein wollen, würde ich mich darüber freuen. Vielleicht kommen wir ja auch ins Gespräch.

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22. September 2019
nach Holger Artus
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Wohnungsleerstand nicht hinnehmen

seit einiger Zeit stehen mehrere Wohnungen in der Agathenstraße 7 leer. Da hier der erste bekannte Wohnungsleerstand seit November 2017 bestehen soll, können wir vermuten, dass es hier möglicherweise um Wohnungsspekulation gehen kann: Das Haus soll vielleicht verkauft werden, und solange das Geschäft nicht abgewickelt ist, erfolgt keine Neuvermietung, um den neuen Eigentümer für seine Planungen alles offen zu halten.

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21. August 2019
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LINKE in der Bezirksversammlung Eimsbüttel eher politikunfähig

Jetzt hat sich die Fraktionsspitze der Linken in der Bezirksversammlung Eimsbüttel und die Sprecher der Linken Eimsbüttel gemeinsam zur Ankündigung der Sondierungsgruppe der Grünen in Eimsbüttel geäußert, mit der CDU Koalitionsgespräche aufzunehmen. Es ist eine hilflose Erklärung, sie verfolgt keine Strategie, Kräfte zu sammeln und formieren. In Teilen werden Botschaften kommuniziert, die einen sehr billigen Ansatz verfolgen.

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18. August 2019
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Koalitionsabsichten der Grünen in Eimsbüttel mit der CDU

Die Grüne-Bezirksversammlungsabgeordnete aus Eimsbüttel, Lisa Kern, erklärte dem NDR Hamburg-Journal am 16. August 2019, dass man sich als Sondierungsgruppe in der Eimsbütteler Bezirksversammlung entschieden hat, mit der CDU Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Damit kommt es nicht nur zum Ende einer langjährigen Koalition von SPD und Grünen im Bezirk Eimsbüttel, sondern auch zu einer Wende in den politischen Grundstrategien.

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1. August 2019
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Über 1.600 Menschen mussten während Nazi-Diktatur im Schanzenviertel Zwangarbeit leisten

Vorgenommen hatte ich mir, das Thema der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der Volksschule Schanzenstraße 105 in den Jahren der Nazi-Diktatur noch weiter aufzuklären. Im Hamburger Staatsarchiv habe ich drei Namen aus den Niederlanden gefunden, die hier eingewiesen wurden. Mehr ist mir bisher nicht bekannt. Aber es gab mehr Lager in unserem Viertel, also habe ich sie erst einmal aufgeschrieben. Weiterlesen →

18. Juli 2019
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Manchmal muss man praktisch sein

90,3 vom NDR hatte über die Kundgebung am 15. Juli 2019 zur Erinnerung der Juden-Deportation aus dem Schanzenviertel berichtet und verschiedene Interviews mit Teilnehmer/innen geführt. Aufgegriffen wurde durch 90,3 ein Meinungsbild über die zu kleine Erinnerungstafel am Sternschanzen Bahnhof sowie das optische Umfeld. 

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10. Juli 2019
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Kennen Sie Georg Bauer aus der Weidenallee 10?

Georg Bauer war seit 1939 Ausbildungsleiter für jüdische Jugendliche der Weidenallee 10 b. Er wurde am 19. Juli 1942 über die Schule Schanzenstraße nach Theresienstadt deportiert. Georg Bauer wurde am 4.10.1944 in Auschwitz ermordet. In einer Nachbarschafts-Info wurden die Anwohner/innen um die Weidenallee 8 – 10 a/b über ihn und die jüdische Ausbildungseinrichtung in der Weidenallee 10 b/c informiert.

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8. Juli 2019
nach Holger Artus
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Verfolgung jüdischer Anwohner/innen aus der Nachbarschaft in Erinnerung rufen

Die Verfolgung, später Deportation und Ermordung von jüdischen Menschen am Beispiel der eigenen Wohnstraße habe ich zum Thema einer Nachbarschafts-Info gemacht und bei uns im Wohngebiet verteilt. Auf der einen Seite ist diese Aktivität zweckgebunden, um einen Zugang zu einer Kundgebung am 15. Juli 2019 in der Nachbarschaft zu finden. Auf der anderen Seite möchte ich es aufschreiben, da ich bei jeder Recherche immer wieder beschämt bin, wie wenig man sich mit seiner Geschichte beschäftigt, die anderen viel Leid zugefügt hat. Hier die Info:

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27. Juni 2019
nach Holger Artus
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Printmedien verändern sich, müssen es

Am 27. Juni 2019 erscheint plan7 zum letzten Mal. Am 16. November 2019 hätte die Donnerstagsbeilage der MOPO ihr 20-jähriges Jubiläum. Heute bringt plan7 wöchentlich Kritiken zu neuen Filmen und bietet einen Überblick über alle Filme in allen Hamburger Kinos (Kinoplaner). Der umfangreiche Terminkalender zeigt, was alles in Hamburg geboten wird. Konzert- und Bühnentipps mit Hintergrund-Infos gibt es auf Extra-Seiten, Veranstaltungen für Kinder haben eine Seite, auf der letzten Seite gibt es Buch- und DVD-Kritiken und alle Literaturtermine.

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24. Juni 2019
nach Holger Artus
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Aufruf zur Kundgebung am 15. Juli 2019

Am 15. und 19. Juli 1942 wurden 1.692 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus unserem Viertel ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Die Menschen mussten sich auf dem Hof der Schule Schanzenstraße einfinden. Aus Hamburg und Norddeutschland wurden zwischen 1941 und 1945 insgesamt über 6000 Jüdinnen und Juden in 17 Zügen in verschiedene Ghettos oder direkt in die Vernichtungslager der Nazis transportiert.

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24. Juni 2019
nach Holger Artus
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Umbrüche in den Medien und Herausforderungen für Gewerkschaften

Die gedruckten Medien befinden sich im Umbruch. Vor 20 Jahren wurden noch 25,0 Mio. € Zeitungen sowie 6,5 Mio. Wochen- oder Sonntagszeitungen in Deutschland pro Tag/Woche verkauft. Die Auflage der Publikumszeitschriften umfasste 125,17 Mio., die der Fachzeitschriften 16,98 Mio. verkaufte Exemplare. Heute sind es noch 14,7 Mio. Tageszeitungen und 3,6 Mio. Wochen- bzw. Sonntagszeitungen. 83,2 Mio. Publikumszeitschriften wurden Anfang 2019 verkauft. Weiterlesen →

8. Juni 2019
nach Holger Artus
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Konsolidierung in der Druckindustrie

2018 gab es in Deutschland 1.294 Unternehmen der Druckindustrie, die einen Umsatz von 14,366 Mrd. € Umsatz realisierten und 95.225 Arbeiter und Angestellte beschäftigten. Zieht man die Dienstleistungsunternehmen (Druckvorstufe, Weiterverarbeitung) und die kleineren Druckereien ab, sind der Kern in der industriellen Fertigung rund 400 Unternehmen. Sie realisieren einen Umsatz von 6,951 Mrd. €. In diesen Industriebetrieben sind rund 36.000 Arbeiter beschäftigt. Weiterlesen →

6. Juni 2019
nach Holger Artus
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“Nicht vergessen” heißt auch, Stellung beziehen

Entsetzen packte mich, als ich erfuhr, dass in meiner unmittelbaren Nachbarschaft eine Sammelstelle für die Deportationen von hunderte jüdischen Frauen, Männer und Kinder war, in der damaligen Volksschule Schanzenstraße 105. Meine Kinder habe ich dort zur Schule angemeldet, aber nicht die Erinnerungstafel am Schulgebäude wahrgenommen. Weiterlesen →

3. Juni 2019
nach Holger Artus
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Wahlergebnis sollte auch bei der LINKEN zu Veränderungen führen

Die Wahlen zu den Bezirkswahlen 2019 in Hamburg endeten mit erheblichen Einschnitten für die Hamburger SPD. Mit 24,0 Prozent im Durchschnitt der sieben Bezirke wurde die SPD nur zweitstärkste Partei. 2014 stimmten noch 35,2 Prozent für sie. Die Grünen wurden mit 31,3 in Hamburg erstmals stärkste Partei (2014 18,2 Prozent). Weiterlesen →

25. Mai 2019
nach Holger Artus
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Erinnern heißt auch, sich zu beugen

Am 31. Mai 2019 will ich um 15 Uhr die Stolpersteine von Meyer Jelinewski, Dr. Rudolf Borgzinner, Eva Emma Mathiason, Magaretha Magnus, Heinrich Harth, Martha Dessen vor der Schäferkampsallee 29 reinigen. An die Geschichte des Hauses erinnern diese sechs Stolpersteine. Das es sich um ein sogenanntes Judenhaus bis 1942 handelte, hier ein kleines Krankenhaus der heutigen Jüdischen Gemeinde Hamburg ab 1942 bis 1958 war, erinnert äußerlich heute nichts mehr.  Weiterlesen →

24. Mai 2019
nach Holger Artus
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Fast der älteste Teilnehmer

25.000 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer demonstrierten heute durch die Hamburger Innenstadt. Die Abschlusskundgebung fand auf dem Hamburger Rathausmarkt statt. Es war bisher die größte Kundgebung in Hamburg seit Beginn der Kampagne “fryday for future”.


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18. Mai 2019
nach Holger Artus
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Nur noch tapfer durchhalten

Bis zum 26. Mai 2019, dem Tag der Bezirkswahlen in Hamburg (Eimsbüttel), muss ich noch tapfer den Kandidaten-Status für die Linken in Eimsbüttel durchhalten. Wohl ist mir dabei nicht, aber keiner hat mich zur Kandidatur gedrängt. Hätte ich gewusst, auf was für einen politischen Wirrsinn ich stoße, nie wäre die Idee entstanden, zu kandidieren oder die Linke in Eimsbüttel zu unterstützen. Ganz unkommentiert will ich es aber nicht lassen und auch nicht erst nach dem 26. Mai 2019. Das ich vorher meine Meinung gesagt hatte, versteht sich. Weiterlesen →