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Holger Artus

7. Februar 2021
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Abtauchen der Schulbehörde zur NS-Geschichte der Schule Schanzenstraße beschämend

Presse-Info sind mehr eine Erinnerung als das sie dazu führen, dass Medien sich melden. Sicher gibt es die Zufallsmeldung, aber im Prinzip ist es wenig effizient und füllt den Mail-Eingang in den Redaktionen. Dennoch ist es Teil der Bewerbung, die Zielgruppe ist die Nachbarschaft im Schanzenviertel. Eine umfangreiche Ansprache über die klassischen Medien auf so einen kleinen Kosmus ist heute über sie aber auch nicht mehr möglich. Dafür ist ihre Reichweite zu klein. Verteilen und Reden erreicht mehr.

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6. Februar 2021
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Tramm & Hinners, Pumpen 6 aus dem Kontorhausviertel: Waffen für die SA und SS

Im Hamburger Kontorhausviertel hat der Waffenhändler Tramm & Hinners nach eigenen Angaben seit 90 Jahren sein Unternehmenssitz, im Chile-Haus, Pumpen 6. Es heute „… Sport- und Jagdwaffen … ein weites Sortiment führender Hersteller von Bekleidung, Wiederladeartikeln, Munition, Messern, als auch diversem Zubehör an”, kann man auf der Web-Seite erfahren.

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31. Januar 2021
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Aufruf zur virtuellen Kundgebung Schanzenviertel am 12. Februar 2021

Ursprünglich war für den Besuch der Nationalen Vereinigung der italienischen Militärinternierten in Hamburg in der Woche vom 9. bis 13. Februar 2021 ein umfangreiches Programm geplant. Gespräche mit der Stadt Hamburg und der Politik, Begegnungen in der Nachbarschaft zu den Zwangsarbeitslager für italienische Militärinternierte, Besuch der KZ Gedenkstätte Neuengamme und der Israelitischen Töchterschule, Stadtteilrundgänge und mehrere Kundgebungen. Corona-bedingt sind nutr die beiden – jetzt virtuellen – Kundgebungen im Kontorhausviertel anlässlich der Stolperschwellen-Verlegung und im Schanzenviertel, jeweils zu den dortigen Lagern. Auch beim Aufruf zur Kundgebung im Schanzenviertel war ich Ko-Autor, hier der Wortlaut:

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26. Januar 2021
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Zwangsarbeitslager und Zwangsarbeiter im Schanzenviertel

Im Zusammenhang mit der Kundgebung am 12. Februar 2021 zum Zwangsarbeitslager in der damaligen Schule Schanzenstraße habe ich noch einmal die bisher vorliegende anderen Lager und Unternehmen, die Zwangsarbeiter ausbeuteten, aufgeführt. Dazu habe ich noch weitere Unternehmen gefunden, die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter beschäftigten.

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23. Januar 2021
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Aufruf zur virtuellen Kundgebung am 13. Februar 2021 zur Stolperstellen-Verlegung

Zirnvirtuellen Kundgebung zur Stolperschwellen-Verlegung in Kontorhausviertel gibt es einen Aufruf, der den Zweck noch einmal erklärt werden. Ich bin Ko-Autor. Der Aufruf steht auf der Web-Seite zum Zwangsarbeitslager im Heinrich-Bauer-Haus und ich werde einige Exemplare im Viertel verteilen.

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21. Januar 2021
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Erste Nutznießer der italienischen Zwangsarbeiter aus der Schule Schanzenstraße gefunden

Neben dem Zwangsarbeitslager in der Schützenpforte11 im Kontorhausviertel bin ich am rekonstruieren des Lagers in der damaligen Schule Schanzenstraße 105. Weit bin ich noch nicht gekommen, aber erste Unternehmen habe ich jetzt gefunden. Würde ich das Arbeitskommando des Stalag X B für dieses Lager finden, wären alle Unternehmen zu identifizieren und man könnte sich weiteres überlegen bzw. klären.

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21. Januar 2021
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Die Rückkehr nach Italien im Juli 1945

„Der Rathausmarkt, bis vor drei Tagen Adolf-Hitler-Platz genannt, war voller befreiter Zwangsarbeiter mit ihren Nationalfahnen. Da standen große Gruppen von Hölländern, Jugoslawen, Franzosen, Polen, Norwegern und die anderen, die alle sofort nach Hause wollten,“ schrieb Hellmut Kalbitzer über diesen Tag auf dem Hamburger Rathausmarkt.

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21. Januar 2021
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Über das Zwangsarbeitslager in der Schule Schanzenstraße 105

Seit dem 15. Oktober 1943 müssen etwas 400 italienische Militärinternierte in der damalingen Mädchenschule Schanzenstraße/Altonaer Straße eingewiesen worden sein. Die Schulleiterin, Emma Lange, schrieb am 1. November 1943 an die Schulverwaltung, dass vor 14 Tagen die „Italiner“ gekommen sein. Für sie wurden in den Schulräumen vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock Holzbaracken-Betten eingerichtet worden.

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20. Januar 2021
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Über die Opfer unter den italienischen Militärinternierten

Im Vorfeld von zwei Kundgebungen am 12. und 13. Februar 2031 habe ich nach weiteren Opfern unter den italienischen Militärinternierten in den beide Zwangsarbeitslager in der Schützenpforte und Schanzenstraße recherchiert. Es ist mein Versuch, möglichst viele Details über die Insassen und deren Bedingungen zu erfahren. Vor ein paar Wochen saß ich vor einem weißen Blatt Papier.

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13. Januar 2021
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Auch 534 Hamburger Unternehmen beteiligten sich an der Ausbeutung italienischer Militärinternierten

Nach fast 80 Jahren brachten 1.200 Seiten zu Tage, dass in der NS-Zeit 534 Hamburger Unternehmen über 13.500 kriegsgefangene italienische Soldaten „dienstverpflichtet“ in ihren Unternehmen einsetzen konnten und daran bereicherten. Sie mussten nur ihren „Bedarf“ beim Arbeitsamt anmelden.

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2. Januar 2021
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Über die Schwierigkeiten der Schulbehörde bei den italienischen Militärinternierten

In Hamburgs Schulen waren seit 1943 tausende italienische Zwangsarbeiter untergebracht worden. Dazu wurden in dem Schulräumen Holzbarackenlager eingerichtet worden. Bereits vorher war in vielen Schulen die deutsche Wehrmacht eingezogen und NSDAP Gliederungen ihre Quartiere eröffnet. Auch fanden zwischenzeitlich verschiedentlich Gewerbeunternehmen hier einen neue Produktionsstätte.  Der Hamburger Schulbehörde fällt es schwer, dass Thema der „Zwangsarbeits-Schulen“ anzugehen, einen Überblick zu erstellen und zu prüfen, was es für Handlungsoptionen gibt.

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26. Dezember 2020
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Eine Reise in die Vergangenheit eines Unternehmens

Im August 2019 begann für mich eine Reise, mit dessen Verlauf ich damals in dem Umfang und der Tiefe nicht gerechnet hatte. Im Hamburger Staatsarchiv entdeckte ich das Entnazifizierungsverfahren aus 1949 von Alfred Bauer, der seit 1935 Geschäftsführer der Heinrich Bauer OHG, der heutigen Bauer Media Group, war. Schon wiederholt erklärt, war es ein reiner Zufall und nicht das Ziel meiner Recherche.

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17. Dezember 2020
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Zur Anzahl der Zwangsarbeiter in der Sternwoll-Spinnerei

Titel & Krüger hatte am 20. November 1941 die Baugenehmigung für den Bau von drei Baracken “zur Unterbringung ausländischer Arbeiter” in der Brahmsstraße 73-75 erhalten. In der Sternwoll-Spinnerei sollten Granaten für Hitlers Krieg produziert werden. Wann genau die Baracken fertig waren, kann man heute nicht mehr sagen. Neue Unterlagen lassen aber vermuten, dass sie  zwischen November 1941 und Februar 1942 fertig gestellt wurden. 

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16. Dezember 2020
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Zwangsarbeiterinnen-Lager in der Brahmsstraße 69

Unmittelbar im Anschluss an die Sternwoll-Spinnerei in Hamburg-Othmarschen, in der damaligen Brahmsstraße 69, heute Griegstraße 69, waren die Dr. Rodatz Farbenfabrik und die Autoreparaturen Seyda. Heute ist auf der Fläche eine Tankstelle und es kommt 2021 ein neuer Standort für David Finest Sports Cars hinzu. Auf diesem Geländ – noch ist die genaue Lage nicht bekannt – war auch ein bewachtes Zwangsarbeitslager für die Conz Elektromotorenwerke in der nahegelegenen Gasstraße 6-10.

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9. Dezember 2020
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Zwei Kundgebungen im Februar 2021 zum gleichen Thema, aber unterschiedliche Ziele

Im Februar 2021 sollen zwei lokale Kundgebungen in Hamburg zum gleichen Thema stattfinden, die italienischen Militärinternierten. Sie wurden als Kriegsgefangene zu Zwangsarbeit zwischen 1943 und 1945 in Hamburg eingesetzt. Insgesamt gab es in Hamburg 0,5 Millionen Zwangsarbeiter/innen.

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29. November 2020
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Was wurde aus der Werkschule für Schlosser und Tischler in der Weidenallee?

Mit der Kundgebung anlässlich der Erinnerung an den November-Pogrome 1938 auch bei uns im Wohngebiet nahm das Thema der Werkschule in der Weidenallee 10b immer mehr Fahrt auf. Ursache waren die beiden Kontakte mit Kenneth Hale und Kurt Goldschmidt, die aus New York direkt hinzugeschaltet, an der (virtuellen) Kundgebung, teilnahmen. Jetzt habe ich noch etwas zum Ende der Werkschule recherchiert und geschrieben. Da die Schlosserausbildung 1941 in neue Räume Beim Schlump 31/32 verlegt wurden, habe ich dort heute die aufgeschriebene Geschichte verteilt. Die Anzahl der Briefkästen ist an zwei Händen zu zählen.

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26. November 2020
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Über Kurt Goldschmidt

Die „Eimsbütteler Nachrichten“ widmen sich in ihrer November-Ausgabe dem Thema „Arbeiten in Eimsbüttel“. Im Heft gibt es auch eine historische Betrachtung. Die Autorin reift dabei die Geschichte der jüdischen Werkschule in der Hamburger Weidenallee 10b auf und erzählt über den 97 jährigen Kurt Goldschmidt, aber auch Kenneth Hale, 98 Jahre.

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