Ein turbulentes 2021 neigt sich für mich dem Ende entgegen. Die Arbeitsgespräche für 2022 sind entweder gelaufen oder werden die kommenden Tage abgeschlossen.
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10. Dezember 2021
nach Holger Artus
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Ein turbulentes 2021 neigt sich für mich dem Ende entgegen. Die Arbeitsgespräche für 2022 sind entweder gelaufen oder werden die kommenden Tage abgeschlossen.
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7. Dezember 2021
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Aktuell beschäftigt unsere Gesellschaft die großen Herausforderungen der Corona-Pandemie und sicher auch die politischen Maßnahmen, die zu ihrer Bewältigung ergriffen wurden (und noch werden müssen). Darum geht es mir im Konkreten aber nicht, auch wenn ich mir persönlich wünsche, dass Corona 2022 eine normale Erkältungskrankheit wird und es keine Menschen mehr in Folge einer Infektion sterben müssen.
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2. Dezember 2021
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Die Süddeutsche Zeitung hat sich in ihrer Ausgabe vom 2. Dezember 2021 auch noch einmal mit dem gestohlenen Stolperstein vor dem Leinpfad 20 beschäftigt.
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1. Dezember 2021
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Bei der Recherche und der Planung zum Herangehen an den gestohlenen Stolperstein vor dem Leinpfad 20 fand ich weitere Raubkäufe in Hamburg. Einer davon war ein Haus in unserer Wohnstraße, die Agathenstraße 1 betreffend. Darüber haben wir jetzt unsere Nachbarschaft in der Straße informiert.
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26. November 2021
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In der 25. Ausgabe der „Eimsbütteler Nachrichten“ vom November 2021 gibt es eine lesenswerte Erzählung über Edith Jacobs, die als 19 jährige am 18. November 1941 nach Minsk deportiert und später von den Nazis ermordet wurde.
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25. November 2021
nach Holger Artus
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Am 25. November 2021 versammelten sich über 50 Personen vor dem Leinpfad 20, um an Paula Jacobsen zu erinnern. Der für sie vor kurzem verlegte Stolperstein war von unbekannten gestohlen worden.
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24. November 2021
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Am Donnerstag werde auch ich für Paula Jacobson, an die ein Stolperstein vor dem Leinpfad 20 erinnert, Blumen niederlegen. Er ist zu einem Thema geworden, da der gerade verlegter Stolperstein am 16. Oktober 2021 für sie nur wenige Tage später auf dem Gehweg komplett entfernt und eine ganz neue Platte verlegt verlegt wurde.
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23. November 2021
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Am 23. November 1971 fasste der Hamburger Senat unter dem Hamburger Bürgermeister und SPD-Hartliner, Peter Schulz, einen fatalen und furchtbaren Beschluss, der die demokratischen Rechte in der Bundesrepublik massiv einschränkte und damit den Beginn der Berufsverbote im öffentlichen Dienst einläutete.
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20. November 2021
nach Holger Artus
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Einer der Schüler in der jüdischen Werkschule in der Weidenallee 10 bc war Alfred Heymann. Er gehörte zu den Mitlehrlingen u.a. von Klaus Heilbut, der später in den USA den Namen Kenneth Hale führte und 1939 aus Nazi-Deutschland fliehen konnte. Er starb 2021 im Alter von 99 Jahren.
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20. November 2021
nach Holger Artus
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Es gibt Vorgänge, die machen fassungslos. Ein am 16. Oktober 2021 verlegter Stolperstein vor dem Leinpfad 20 wurde wenige Tage danach von Unbekannten entfernt. Stolpersteine erinnern an die NS-Opfer bis 1945. Es gibt über 6.000 davon in Hamburg. In Ihrer unmittelbaren Nachbarschaft liegen sehr viele Stolpersteine.
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16. November 2021
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Kann man sich das vorstellen? Am 16. Oktober 2021 wird ein Stolperstein in Hamburg Nord an der Außenalster verlegt. Ein paar Tage später ist er entfernt worden. Professionell wurde eine neue Gehwegplatte verlegt. So als ob es den Stolperstein nie gegeben hat, um so Paul Jacobson erneut vergessen machen zu wollen. An sie erinnerte der klein Messingstein – und wird es wieder.
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10. November 2021
nach Holger Artus
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Am 9. November 2021 haben sich rund 150 Menschen an unser Kundgebung zur Erinnerung an die November-Pogrome 1938 im Hamburger Schanzen- und Weidenviertel beteiligt. In den Wohngebieten leuchten Kerzen an den Stolpersteinen.
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8. November 2021
nach Holger Artus
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Für unsere Kundgebung zur Erinnerung an die November-Pogrome und die Verlegung der Stolperschwelle am 9. November 2021 verteilen wir heute noch mal im Stadtteil. So z. B. heute Morgen in den Häusern in der Juliusstraße 18, Magaretenstraße 15, Vereinsstraße 40 a und Bellealliancestraße 60. Vor 80 Jahren mussten jüdische Menschen diese Adressen verlassen, um nach Minsk deportiert zu werden. Hier die Nachbarschafts-Info.
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1. November 2021
nach Holger Artus
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Am 9. November 2021 wird eine Stolperschwelle auf dem Weg zur Ganztagsgrundschule Sternschanze auf Höhe Eingang Schanzenstraße verlegt. Dazu wurde eine Einladung in der Nachbarschaft verteilt.
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1. November 2021
nach Holger Artus
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Am 9. November 2021 wird um 18 Uhr eine Stolperschwelle vor der Ganztagsgrundschule Sternschanze im Schanzenviertel verlegt. Da es um die über die Schülerinnen und Schüler der Israelitischen Töchterschule in der Karolinenstraße 35 geht, findet hier um 17 Uhr der Auftakt statt. Hier die Einladung an die Nachbarschaft im Karolinenviertel.
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30. Oktober 2021
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Seit 2013 erinnert eine Wandskulptur in der Griegstraße 75, dem ehemaligen Unternehmenssitz der MOPO, an die sowjetischen und polnischen Zwangsarbeiter/innen, die seit 1941 in der Sternwoll-Spinnerei auch zur Grantenproduktion eingesetzt wurden. Im vergangenen Jahr ergab die Recherche, dass hier ab 1944 italienische Militärinternierte zur Zwangsarbeit schuften mussten. Jetzt habe ich herausgefunden, dass das Unternehmen über das Arbeitsamt seit 1939 auch jüdische Menschen aus Hamburg zur Zwangsarbeit ausbeutete.
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26. Oktober 2021
nach Holger Artus
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Im Zuge der Recherche zur Schule Kampstraße 58 und 60 über das Zwangsarbeitslager für italienische Militärinternierten und eines geplanten Rundgangs durchs Karolinenviertels war ich natürlich über die Schwerhörigenschule in der Kampstraße 58 gestolpert.
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25. Oktober 2021
nach Holger Artus
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Anlässlich des 80. Jahrestages der ersten Deportation jüdischer Menschen aus Hamburg nach Lodz am 25. Oktober 1941 haben wir bei uns im Weiden- und Schanzenviertel in den Häusern eine Nachbaschaftinfo verteilt, aus den 1941 jüdische Mieter/innen deportiert wurden. So im Kleinen Schäferkamp 16:
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25. Oktober 2021
nach Holger Artus
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Heute, am 80. Jahrestag der ersten Deportation von Hamburg nach Lodz, habe ich auch in den Hoheluftchaussee 91und 93/Ecke Eppendorfer Weg 221 eine Nachbarschafts-Info verteilt. Die Namen von zehn weiteren jüdische Mieter/innen, die hier wohnten und alle deportiert wurden, hatten ich noch in der Hausmeldekartei gefunden.
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21. Oktober 2021
nach Holger Artus
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Bei Martha und Ewald Markowitz wohnten bis zu deren Deportation am 8. November 1941 nach Minsk in deren 1 ½ Zimmerwohnung in der Burchardstraße 12 im II. Stock noch weitere jüdische Menschen.
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