Ansichten

Holger Artus

9. Juni 2014
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Transfergesellschaften können nützen

Wenn Unternehmen ihre Sparvorgaben vom Vorstand erhalten, heißt es auch Personal abbauen und die betroffenen Arbeitnehmer/innen stehen vor der Frage der Arbeitslosigkeit – keine schöne Perspektive. Sie hoffen auf eine Abfindung, setzen auf einen Sozialplan – wenigstens etwas. In den letzten Jahren hat sich die Forderung nach einer Transfergesellschaft als ein wichtiger Punkt in der Interessenvertretungsarbeit erwiesen. Sie lÖst nicht das Grundproblem, aber können mildern. Für mich bezeichnend ist, dass meine Gewerkschaft, also ver.di Fachbereich Medien, immer wieder gegen diese Transfergesellschaften argumentiert. Hiermit würden die Ansprüche aus einem Sozialplan reduziert und gingen damit zu Lasten der Betroffenen. Höhepunkt war die Insolvenz der Frankfurter Rundschau, wo die Verantwortlichen in Berlin gegen eine Transfergesellschaft waren. Alles über Sozialplan, so ihre Ansage. Was für ein Blödsinn! Weiterlesen →

8. Juni 2014
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Grundlegende Fehler in der Tarifrunde Redakteure/innen Tageszeitungen 2013/2014

In der Ausgabe vom Sozialismus 6/2014 befasst sich Renate Angstmann-Koch mit dem Ergebnis der Tarifrunde der Zeitungsredakteure 2013/2014. Sie sieht die Handlungsfähigkeit ver.di für die Zukunft in diesem Tarifbereich als eingeschränkt an. Der Flächentarifvertrag für die Zeitungsredakteure/innen ist zerlöchert und der Kampf um einen der wenigen bundesweiten Tarifverträge wird künftig eher unrealistisch, also muss man sich auf die Regionen konzentrieren, wo noch Handlungsstärke besteht. Die Verleger sichern ihre Profite über massive Kostensenkungen, der Branchen geht es, so dass man sich nicht von dem Gerede der Verleger beeinflussen lassen sollte. Dazu einige strittige Überlegungen. Weiterlesen →

7. Juni 2014
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Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft

Mein Enkelkind ist zu Besuch. Er ist erst vier Monate auf dieser Welt, aber mit ihm beginnt jedes Mal eine Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft zugleich. Ich hatte schon ganz vergessen, wie es ist, sich auf die Ebene des Kinders zu bewegen und was es mit einem macht, wenn man sich darauf einlässt. Weiterlesen →

29. Mai 2014
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„Marxistische Linke“ als neue Formation bildet sich heraus

Am 17. April 2014 fand eine Mitgliederversammlung der Marxistischen Linken in Frankfurt statt. Ein Vorstand wurde gewählt und eine erste Debatte um das eigene Selbstverständnis fand statt. Die Motive, sich hier zu organisieren, dürften sehr unterschiedlich sein. In der Hauptsache aber dürfte es um die Entwicklung in der DKP und der Suche nach solidarischen Formen der Debatte und dem gemeinsamen tun gehen. Die Absicht ist vor allem, in dem anhaltenden Zerfaserungsprozess der DKP denen eine Perspektive zu bieten, die nicht mehr ihre Heimat in der DKP sehen, so wie sie sich aktuell darstellt. Andere sind nicht mehr in der DKP, wollen aber weder ihre Identität noch Geschichte aufgeben, sich aber auch nicht leichtfertig einer sektiererischen Politik und Theorie zur VerfÜgung stellen. Die Entwicklung in der DKP hat seit dem 20. Parteitag zu einer sektiererischen Ausrichtung in der Politik und gerade zu Abenteuertum in der Theorie, wenn man die provokanten Thesen von Hans-Peter Brenner, dem stellvertretenden Parteivorsitzenden, zu Stalin anhört. Weiterlesen →

25. Mai 2014
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Über Zahlen muss man reden und Kriterien für ihre Beurteilung erarbeiten

Die Zeitungsverleger quatschen einen, wenn es darum geht, ihre reale Lage darzustellen, das Ohr ab. Alles wird in einen Topf geworfen für den einen Zweck: Verschleierung der eigentliche Lage (die nicht schlecht sein muss) und Instrumentalisierung für einen bestimmten Zweck in der Argumentation. Müssten sie ihre Wirtschaftsprüferberichte veröffentlichen, ein Sturm der Entrüstung würde ausbrechen. Der Niedergang der Pressefreiheit und die Gefährdung aller Arbeitsplätze wären nach ihrer Auffassung vermutlich die Folge. Weiterlesen →

22. Mai 2014
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Geht es um einen Abschluss oder um eine reale Perspektive?

Der Tarifabschluss für die Redakteure/innen an Tageszeitungen vom 24. April 2014 bringt Veränderungen mit sich. Bis zum 30. Juni 2014 gibt es eine Erklärungsfrist. Der DJV diskutiert mit den Trägern seiner Tarifbewegung das Ergebnis. ver.di hat eine Befragung unter ihren Streikenden durchgeführt. Anfang Juni 2014 entscheiden die beiden gewerkschaftlichen Gremien, wie sie sich zum Ergebnis verhalten. Aber sie werden für die Annahme stimmen, davon muss man ausgehen. Der BDZV hat den Abschluss bereits entsprechend gewürdigt. Hier die Eckpunkte des Tarifabschlusses und eine Kritik: Weiterlesen →

19. Mai 2014
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Der Niedergang zwischen 1980 und 1986

In der MOPO hab ich 1985 angefangen. Sie war gerade von Kaufmannshaus in der Innenstadt in die Griegstraße 75 in Othmarschen gezogen. Es war die letzte Etappe eines Niedergangs, einer völlig chaotischen Entwicklung. 2014 habe ich noch einmal mit Eduard Greif in Zürich telefoniert, er war im Prinzip immer noch wie damals. Über die damalige Recherche zur MOPO-Geschichte und das Telefonat mit Eduard Greif hatte ich im September 2014 ein Betriebsrats-Info geschrieben.

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7. Mai 2014
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Hamburger Abendblatt und Bergedorfer Zeitung gehören jetzt zur WAZ

Das Bundeskartellamt hat mit seiner jüngsten Entscheidung Ende April 2014 den Übernahmeprozess der regionalen Zeitungstitel und überregionalen Zeitschriftentitel von Axel Springer in Hamburg durch die Funke Mediengruppe abgeschlossen. Seit dem 1. Mai 2014 gehören die beiden Zeitungstitel Hamburger Abendblatt und Bergedorfer Zeitung zur Funke Mediengruppe. Damit tummelt sich ein neuer Akteur am Hamburger Zeitungsmarkt. Seit dem 2. April 2014 gibt es zusätzlich eine wöchentliche Ausgabe der ZEIT für Hamburg. Ein Produkt, dass zeigen die ersten Ausgaben, dass sich sehen lassen kann. Adressat der ZEIT Hamburg, ist eher das Hamburger Abendblatt, dennoch sollte man die wachsende Auseinandersetzung im Marktanteile im Vertrieb, Anzeigen- und Online-Markt nicht unterschätzen. Weiterlesen →

26. April 2014
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Mit leeren Seiten Auflage gewonnen und Haltung gezeigt

Die leeren Seiten in der MOPO aus dem September 1999 anlässlich der Bill Clinton Affäre mit Monica Lewinsky sorgte damals in Deutschland für Aufsehen. Die MOPO-Chefredakteurin, Marion Horn, wurde zur sonntäglichen Presseschau in der ARD eingeladen. Wir hatten 2014 als Betriebsrat, 15 Jahre später, dass Thema noch einmal aufgegriffen, um daran zu erinnern, dass es Zeiten gab, wo man mit Geschichten mit der Zeitung sich engagierte, man einen Beitrag zur öffentlichen Debatte sorgte – auch klar gegen BILD. Wir haben es gesetzt, um auf die Rolle der Medien für die gesellschaftliche Debatte exemplarisch hinzuweisen und aber auch, um betriebspolitisch uns zu einer MOPO zu bekennen, die sich um Inhalte bemüht.

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20. März 2014
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Um was geht es bei den Tarifverhandlungen am 26. März 2014 in Berlin?

Bei den Redakteuren/innen an Tageszeitungen findet am 26. März 2014 die neunte Verhandlungsrunde statt. Die Gewerkschaften fordern Lohnerhöhungen, die Verleger sagen: Was wir an mehr Gehalt zahlen wollen, muss über den Manteltarifvertrag refinanziert werden. Zur siebten Verhandlungsrunde haben sie einen 47-Seiten Vorschlag zur umfassenden Veränderung des Manteltarifvertrags vorgelegt. Hier finden sich so nette Sachen wie die Verrechnung von Urlaubstagen mit Krankheit. Sicher nur als Aufreger gedacht, aber die Verleger wollen an die Anzahl der Urlaubstage, die Jahresleistung und das Urlaubsgeld. Weiterlesen →

7. März 2014
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Zum Insolvenzantrag der Abendzeitung

Der Insolvenzantrag der Abendzeitung ist eine bittere Entwicklung im Zeitungsmarkt. Für die Arbeitnehmer/innen stellt dass eine Katastrophe dar. Die Einkommen sind für drei Monate gesichert, aber die Zukunftssorgen werden bleiben. Die Kolleginnen und Kollegen werden das emotionale Auf und Ab an Hoffnung und Frust am eigenen Leibe erleben, bei der Frage ob und wie es weitergeht. Weiterlesen →

11. Februar 2014
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Trennt sich MDS von der MOPO?

Über einen MOPO-Verkauf wird in den Medien spekuliert. Seitens der Mediengruppe DuMont Schauberg wird gesagt, dass an einem Verkauf der Beteiligung Berlin und Hamburg nichts dran ist. Aktuell gehandelt wurden als Käufer in den Medien die Mediengruppe Madsack und der sh:z aus Flensburg. Auch diese Gruppen dementieren. Alles geklärt und ok? Weiterlesen →

10. Februar 2014
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Kurze Geschichte der MOPO

Die Hamburger Morgenpost wurde am 16. September 1949 als Boulevard -Tageszeitung von der Hamburger SPD gegründet und im Verlag der Hamburger SPD „Hamburger Echo“ verlegt. Die Startauflage betrug 6.000 Exemplare. 1964 wurde mit 363.367 verkauften Exemplaren die höchste Auflage bei der IVW gemeldet. Ende 1979 fasste die SPD einen Einstellungsbeschluss: 160 Drucker und Setzer erhielten die Kündigung, genauso die 150 Redakteure und Verlags-angestellten. Die Hamburger Morgenpost sollte letztmalig am 28. Februar 1980 erscheinen. Weiterlesen →

9. Februar 2014
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Aufkäufe im Verlagsbereich wieder auf dem Niveau vor der Großen Krise

In der Verlagswirtschaft sind die Aufkäufe wieder auf dem Niveau vor 2008, dem Beginn der großen Weltwirtschaftskrise. Für 2013 zählte die Unternehmensberatung Bartholomäus & Cie. zählte 254 Übernahmen. 2013 betrug das Volumen der Aufkäufe 6,5 Mrd. €. Vom Volumen stehen die Tageszeitungen/Printmedien mit 1,5 Mrd. € an der ersten Stelle. Erstmals, so das Beratungsunternehmen, „machen klassische mediale Geschäftsmodelle als Kaufobjekte weniger als die Hälfte aller registrierte Übernahme und Beteiligungen aus. Ihr Anteil am Gesamtmarkt betrug 2013 nur noch 48 %, vor 5 Jahren lag er noch bei 69 %.“ Die digitale Transformation sei in vollem Gange, es wird eine strategische Neuorientierung in den Medienwirtschaft Richtung der digitalen Geschäftsfelder gesehen.

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9. November 2013
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Vom Unterschied zwischen Geschichstlosigkeit statt Gewissenslosigkeit

Die schlott gruppe hatte zum 18. Januar 2011 Insolvenz angemeldet, zum 1. April 2011 wurde das Insolvenzverfahren erÖffnet und die Teile veräußert, für die es Kaufinteressierte gab, die restliche Druckstandorte wurde Schritt für Schritt stillgelegt. Über 2.500 Arbeitnehmer/innen haben seit 2007/2008 ihre Arbeit in der Unternehmensgruppe verloren. Die Dokumentation des gewerkschaftlichen agierens in diesem schweren Prozess ist durch eine Umstellung im Online-Produktionssystem von ver.di quasie mit gelöscht worden. Auch wenn das Zufall ist, ob nun bei der schlott gruppe oder auch jüngst bei der Insolvenz der Frankfurter Rundschau, die Aufarbeitung so kritischer (Markt)Prozesse und das eigene Handeln wird schnell zur Seite gelegt.

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16. September 2013
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Solidarität mit der FR-Belegschaft

Der Insolvenzantrag von DuMont und der dd_vg in der Frankfurter Rundschau 2012 bedeutete für die Beschäftigten das Ende ihrer Arbeit, davon ging die Mehrheit zu Recht aus. Wir waren praktisch sehr stark in der Sache FR-Insolvenz aktiv und haben hier und da gestaltend eingreifen können. Eine Soli-Adresse sollte unsere Haltung in schwierigen Phase darstellen. Im September 2013 ging es „nur“ noch darum, wer kauft Teile der FR.

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9. August 2013
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Auf den Wechsel

Anfang September 2013 ist es soweit, ein guter Freund und Mitstreiter scheidet aus dem Arbeitsleben aus, er wird Rentner, kommt auf der etwas ruhigeren Seite unseres Berufes an. Ich bin sicher, dass ihm vieles fehlen wird, was unser Leben und damit unsere Arbeit treibt. Seine betrieblich-unternehmerische Sicht wird mit fehlen, seine Sichtweisen auf die Prozesse, Themen und das Herangehen – einen Teil davon haben wir uns zusammen erarbeitet.

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4. August 2013
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Zum geplanten Deal der Axel Springer AG mit der Funke-Gruppe (WAZ)

Der Deal zwischen der Axel Springer AG und der Funke-Gruppe Ende Juli 2013 über den Erwerb der Regionalzeitungen (Hamburger Abendblatt, Bergedorfer Zeitung, Berliner Morgenpost), den Anzeigenblättern, der Programm- (u.a. Hörzu, Funkuhr) und Frauenzeitschriften (Bild der Frau, Frau von Heute) führt zu einer größeren öffentlichen Resonanz. Der geplante Kaufpreis soll 920 Mio. € betragen. Die Finanzierung erfolgt über Kredite, an denen sich der Verkäufer Axel Springer beteiligt. Im Vermarktungs- und Vertriebsbereich will man gemeinsame Gesellschaften unter Führung von Axel Springer bilden. Der Verkauf soll zum 1.1.2014 vollzogen werden. Einen Kaufvertrag gibt es noch nicht. Die Übernahmen stünden unter dem Zustimmungsvorbehalt des Bundeskartellamtes. In der Höhe ist es der größte Deal im deutschen Zeitungsmarkt. Die Gewerkschaftsbewegung ist mit der Herausforderung und der Dimension der Übernahmen überfordert.

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6. Juli 2013
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ver.di Hamburg auf dem Weg zur Desorientierung

Mit der Entscheidung des ver.di-Landesleiter in Hamburg, eine PR-Veranstaltung gegen die Wiederherstellung öffentliche Strom- und Gasnetze am 30.08.2013 zu unterstützen, ist ein alter Konflikt aufgebrochen, wie sich die Vielfalt in ver.di zu strittigen Themen formiert und regelt. Klar ist: Die Atomkonzerne wollen kein öffentliches Strom- und Gasnetze, sie wollen eine profitorientierte Strategie statt öffentliche Daseinsvorsorge. Klar ist: Als ver.di wollen wir eine Restrukturierung gesellschaftlicher Prozesse, hin auch zu Stärkung der öffentlichen Hand.

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1. Juli 2013
nach Holger Artus
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Neupack war eine betriebliche Auseinandersetzung

Die Tarifauseinandersetzung beim Verpackungsunternehmen Neupack war eine klassische Verteilungsauseinandersetzung, gegen Unternehmerwillkür bei der Entlohnung. Es ging nicht um eine Auseinandersetzung um die Tarifanbindung an Fläche der Verpackungsindustrie (ver.di, IGM und IG BCE), sie war rein betrieblich. Im Ergebnis soll es ein genormtes System der Entlohnung geben, das vorher nicht bestand. Die Erhöhung der Stundenlöhne und die bezahlte Verkürzung der Arbeitszeit bedeuten eine Erhöhung der Einkommen. Der Streikbruch durch Leiharbeiter, später Zeitverträge, zielt auf die ökonomische und machtpolitische Wirkung des Streiks. Weiterlesen →