Wenn Unternehmen ihre Sparvorgaben vom Vorstand erhalten, heißt es auch Personal abbauen und die betroffenen Arbeitnehmer/innen stehen vor der Frage der Arbeitslosigkeit – keine schöne Perspektive. Sie hoffen auf eine Abfindung, setzen auf einen Sozialplan – wenigstens etwas. In den letzten Jahren hat sich die Forderung nach einer Transfergesellschaft als ein wichtiger Punkt in der Interessenvertretungsarbeit erwiesen. Sie lÖst nicht das Grundproblem, aber können mildern. Für mich bezeichnend ist, dass meine Gewerkschaft, also ver.di Fachbereich Medien, immer wieder gegen diese Transfergesellschaften argumentiert. Hiermit würden die Ansprüche aus einem Sozialplan reduziert und gingen damit zu Lasten der Betroffenen. Höhepunkt war die Insolvenz der Frankfurter Rundschau, wo die Verantwortlichen in Berlin gegen eine Transfergesellschaft waren. Alles über Sozialplan, so ihre Ansage. Was für ein Blödsinn! Weiterlesen →
9. Juni 2014
nach Holger Artus
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