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Holger Artus

1. September 2025
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Sintizze als NS-Zwangsarbeiterinnen auf der Müllverbrennungsanlage Ruhrstraße in Altona

Dieser Text entstand im Rahmen meiner Recherche zur Zwangsarbeit in der Stadtreinigung bis 1945. Ausgangspunkt waren die italienischen Militärinternierten, später kamen andere Opfergruppen dazu. Es dauerte sehr lange, bis ich die Unterscheidung zwischen Aufräumungsamt und Stadtreinigung begriff. Beide hatte ich in einem Topf geworfen. Ein Fehler.

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1. September 2025
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Erinnerungen eines IMI der Stadtreinigung, Sebastiano Re, der im Moorkamp 8 leben musste

Diesen Text gab es seit 2022 als Entwurf. Da die Auffassung war, dass es zu wenig zur Bebilderung gab, habe ich mich nicht weiter darum gekümmert. Bei der Recherche zur Zwangsarbeit in der Stadtreinigung in der NS-Zeit war ich über den Betriebshof im Moorkamp 8 gestolpert. Jetzt hatte ich mir den Text zu Sebastiano Re noch einmal durchgesehen und lass, dass er für die Stadtreinigung arbeiten musste. Also habe ich sie online gestellt.

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28. August 2025
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Über die italienischen Militärinternierten bei der Hamburger Stadtreinigung 1943-1945

Am 8. September 2025 findet eine Kundgebung am Bullerdeich 19 vor der Stadtreinigung statt, um an die Zwangsarbeit italienischer Militärinternierter (IMI) im Unternehmen in der NS-Zeit zu erinnern. Die Stadtreinigung unterstützt die Erinnerungsaktivität umfassend. Ohne sie wäre es nicht zu dieser Aktivität gekommen.

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23. August 2025
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Über die öffentliche Planung des KZ-Außenlagers am Bullenhuser Damm 1944 in der Hamburger Bauverwaltung

Unter dem Aspekt der Beteiligung der Hamburger Bauverwaltung (-behörde) an der Planung des KZ Außenlagers Bullenhuser Damm habe ich einen Text für eine Webseite geschrieben. Es soll dem furchtbaren Geschehen in den Räumen keinen „technischen Blick“ geben. Aber es soll deutlich werden, dass es durchaus eine Art öffentlicher Vorgang war, der nicht irgendwo heimlich erfolgte. Die Herren haben nach 1945 fast alle weitergeplant oder als Architekten vom vorherigen „Nazi-Netzwerk“ profitiert.

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22. August 2025
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Sowjetische Zwangsarbeiter bei der Stadtreinigung

Wenn es um sowjetische Zwangsarbeiter:innen geht, ist mein Interesse groß, etwas über sie in Erfahrung zu bringen und zu erzählen. Sie wurden am schlimmsten hier behandelt und die meisten Opfer unter den Zwangsarbeitern kamen aus der Sowjetunion. Ihre Heimat dürfte von der Wehrmacht zerstört worden sein, sie selber wurden verschleppt u.v.a.m.

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21. August 2025
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Die ersten ausländischen Arbeitskräfte bei der Stadtreinigung kamen 1940 aus Dänemark

Bei der Recherche zum Umfang der NS-Zwangsarbeit in der Stadtreinigung war ich zuerst von der falschen Annahme ausgegangen (Stadtreinigung=Aufräumungsamt), so dass ich mehrere Runden drehen musste, bevor ich etwas detaillierter die Fakten zur Stadtreinigung fand. Die ersten ausländischen Arbeiter, die ich an Hand von Dokumenten finden konnte, waren 40 Dänen.

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18. August 2025
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Briefing zum Arbeitskräfte-Einsatz bei der Stadtreinigung ab 1939

Die diesjährigen Aktivitäten 2025 zu den italienischen Militärinternierten in Hamburg beschäftigt sich mit deren Zwangsarbeit bei der Stadtreinigung. Am 8. September 2025 findet vor dem Bullerdeich 19 eine Kundgebung statt. Im Vorfeld habe ich mich länger mit dem Arbeitskräfte-Einsatz ab 1939 in der Stadtreinigung befasst. Hier ein Überblick in Stichworten. Mein Fokus war auf die NS-Zwangsarbeiter gerichtet, es waren insgesamt um die 2.500 Menschen.

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15. August 2025
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Kriegsgefangenen Bau- und Arbeits-Bataillon (IMI) in den Lagerhäusern am Dessauer Ufer/Lagerhaus G

Nach dem Text über ein Lager für eine Kompanie eines Bau- und Arbeitsbataillion (BAB) der Wehrmacht, bestehend aus IMI, im Mühlenweg 3, aus dem später das KZ-Außenlager Sasel wurde, folgt jetzt ein weiterer Text über ein Lager im Dessauer Ufer, vermutlich im Lagerhaus G.

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15. August 2025
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Übergabe einer Erinnerungstafel am 5. September 2025 zur Erinnerung an italienische Militärinternierte

Mit der Übergabe einer Erinnerungstafel am Sportplatz an der Max-Brauer-Allee, Höhe dem Eingang gegenüber der ehemaligen Viktoria-Kaserne setzen wir eine Debatte um, die wir nach der Kundgebung am 6. September 2024 in Auswertung der damaligen Aktivität gestartet hatten. Hier der Einladungstext, der im Viertel verbreitet wird.

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19. Juli 2025
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Komplettierung der Namen der Jugendlichen aus der jüdischen Werkschule in der Weidenallee

Ein Foto aus dem April 1941 über die Schlosserlehrlinge aus der jüdischen Werkschule vor der Weidenallee 10 bc, dass mir einer von ihnen, Kurt Goldschmidt, geschickt hatte, veranlasste mich zu  weiteren Recherchen. Das Foto ist hinlänglich bekannt. Ob dass auch seine Namenszuordnungen betrifft, weiß ich aktuell nicht, aber wahrscheinlich. 

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9. Juli 2025
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Abriss von Plakaten zur Erinnerung an die Juli-Deportation 1942 über die Schule Schanzenstraße

Gezielt wurden in der Agathenstraße/Weidenallee Plakate abgerissen, die zur Erinnerungskundgebung an die Deportation vom Juli 1942 vor der Ganztagsgrundschule Sternschanze einladen. Seit 2019 findet diese Kundgebung jährlich statt. Jetzt wurden erstmals Plakate im Weidenviertel gezielt abgerissen. Also habe ich meinen Nachbarn dazu eine Info in die Briefkästen gesteckt.

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3. Juli 2025
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Eine weitere Postkarte aus Terezin nach Hamburg

Louis Pawellek hatte mir auf einer Veranstaltung im Juni 2025 eine Postkarte von Johanna Rosenberg gezeigt. Als ich sah, dass es eine Deportierte vom Juli 1942 über die Schule Schanzenstraße war, machte ich mir eine Kopie, um eine Nachbarschafts-Info an der ehemaligen Lebensadresse von Johanna Rosenberg zu erstellen und zu verteilen.

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30. Juni 2025
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Kurt Adler, deportiert über die Hartungstraße im Juli 1942

Diese Info habe ich am 30. Juni 2025 in der Hartungstraße um die Hamburger Kammerspiele verteilt. Es geht um einen der Deportierten vom 11. Juli 1942 über die Sammelstelle in der Hartungstraße 9/11. Ich wollte schon immer etwas über Karl Adler schreiben, der er zu den letzten Abgangsschülern der Israelitischen Töchterschule vom 30. Juni 1942 gehörte.

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