Ansichten

Holger Artus

Mein Podcast

NS-Zwangsarbeitssystem in Hamburg und italienische Militärinternierte

Zum 76. Jahrestag der Befreiung haben wir im Rahmen der geplanten Aktivitäten als „Projektgruppe itailienische Militäritnierte Hamburg“ am Stadthaus in Hamburg einen Beitrag verfasst. Es geht um den die Einordnung des Themas der italienischen Militärinternierter in das NS-Zwangssystems, des Überblicks zu dem IMIs und die Frage deren Entschädigung.

Über Erinnerungskultur im Schanzenviertel, am Bahnhof Sternschanze, 16. Juli 2019

Am 16. Juli 2019 hatte ich ein Gespräch mit dem NDR-Kulturjournal, weil einer ihrer Redakteure meinte, es sei nicht passend im Viertel präsentiert werden. Das bezog sich vor allem auf den Eingangsbereich des Sternschanzen-Bahnhofs, der immer wieder bemalt wird. Das wird man nicht ändern können. Erinnerungskultur im Viertel muss sich damit auseinandersetzen. Die NDR-Meinungsbeitrag fand ich daneben, aber sie hat das Thema um die Erinnerung an die Deportation zum Thema für einige Tage gemacht. Das war natürlich eine gute Sache.

Italienische Militärinternierte in der Schule Schanzenstraße/Altonaer Straße (1943-1945)

Vom Oktober 1943 bis Mai 1945 waren rund 400 italienische Militärinternierte in der damaligen Volksschule Schanzenstraße/Altonaer Straße untergebracht. Sie waren im September 1943 von der deutschen Wehrmacht festgenommen worden. Die meisten italienischen Soldaten lehnten es ab, in die deutsche Armee einzutreten. In Hamburg wurden rund 13.500 von ihnen eingesetzt. Ein Lager war in der Schule Schanzenstraße/Altonaer Straße.

Über die italienische Militärinternierte im Schanzenviertel